NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

SCHWEIZ

Bürger sagen Ja

zu hartem Asylgesetz

Genf - Die Schweizer wollen weiter eine harte Politik gegenüber Asylbewerbern anwenden. Am Sonntag votierte laut amtlichem Ergebnis eine klare Mehrheit von 78,5 Prozent der Eidgenossen in einem Referendum für ein bereits bestehendes Asylgesetz. Damit behalten die Schweizer eine der schärfsten Regelungen für die Aufnahme politisch Verfolgter in Europa. Regierung und Parlament hatten das Gesetz im Jahr 2012 beschlossen: Die Regeln zielen auf schnellere Verfahren und zügigere Ausweisungen von Bewerbern, deren Anträge abgelehnt wurden. Im vergangenen Jahr erreichte die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz mit fast 29 000 den höchsten Stand seit dem Kosovokrieg 1999. Eine Allianz aus Menschenrechtsgruppen, Kirchenvertretern und linken Parteien hatte Unterschriften für das Referendum gesammelt. jdh

SYRIEN

Netanjahu berät mit Putin

über Lage auf den Golanhöhen

Jerusalem - Angesichts der angespannten Lage auf den Golanhöhen hat Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über den Syrienkonflikt beraten. Russland hatte angeboten, sich an der UN-Beobachtermission in der Pufferzone entlang der israelisch-syrischen Waffenstillstandslinie auf dem Golan zu beteiligen. Nachdem sich dort am Donnerstag syrische Rebellen und Regierungstruppen heftige Gefechte lieferten, hatte Österreich beschlossen, seine Blauhelme vom Golan abzuziehen. Netanjahu erklärte nach dem Gespräch mit Putin: „Die Auflösung der UN-Kräfte auf dem Golan unterstreicht die Tatsache, dass Israel seine Sicherheit nicht internationalen Kräften überlassen kann.“ AFP

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