NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

INDIEN

Erstes Urteil im Prozess wegen Gruppenvergewaltigung verschoben

Neu-Delhi - Das Urteil gegen einen jungen Mann in dem Fall der vergewaltigten indischen Studentin ist auf den 25. Juli verschoben worden. Das hat das Gericht in Neu-Delhi laut Staatsanwaltschaft entschieden. Während die volljährigen Verdächtigen in den kommenden Wochen zum Tode verurteilt werden könnten, drohen dem heute 18-Jährigen höchstens drei Jahre Haft in einer Erziehungsanstalt. Er hatte sich für nicht schuldig bekannt. Insgesamt waren sechs Verdächtige festgenommen worden. Zwei Wochen nach dem Verbrechen am 16. Dezember war die Studentin an ihren Verletzungen gestorben. Die Vergewaltigung hatte in Indien landesweit Proteste ausgelöst. dpa

BALKAN

UN-Tribunal: Doch weitere Anklage gegen Karadzic

Den Haag/Srebrenica - Genau 18 Jahre nach dem Völkermord von Srebrenica ist die Anklage gegen den mutmaßlichen Hauptschuldigen des Massakers, Radovan Karadzic, deutlich erweitert worden: Der ehemalige Serbenführer muss sich nun doch für weitere Völkermord-Anklagen verantworten. Das UN-Kriegsverbrechertribunal für das frühere Jugoslawien hob am Donnerstag in Den Haag den Teilfreispruch des 68 Jahre alten Serbenführers auf. Der ehemalige Psychiater war 2008 nach 13 Jahren auf der Flucht in Belgrad festgenommen worden. Mehr als 15 000 bosnische Muslime gedachten am Donnerstag des Massakers in Srebrenica. Gen Mekka gerichtet, beteten sie für die Toten, anschließend wurden mehr als 400 Opfer beigesetzt. AFP/dpa

SYRIEN

Russland legt den UN Beweise

für Giftgaseinsatz der Rebellen vor

Moskau - Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat den UN Beweise vorgelegt, wonach syrische Rebellen Giftgas eingesetzt haben sollen. Die USA, Großbritannien und Frankreich beschuldigen das Assad-Regime, am 19. März bei Aleppo eine Rakete mit Giftgas abgefeuert zu haben. Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin habe die Ergebnisse der Untersuchungen russischer Experten in Syrien an den UN-Generalsekretär Ban Ki Moon übergeben. Lawrow warf Washington vor, westliche Beweise für den Giftgaseinsatz durch das Assad-Regime enthielten weder Angaben zum Ort noch zum Zeitpunkt der Probenentnahme. Einen Gutteil der Proben hätten zudem nicht Experten, sondern Journalisten geliefert. Russische Experten dagegen hätten die Proben selbst vor Ort gezogen und in einem von der OPCW zertifizierten Labor untersucht. Die Analyse habe erbracht, dass Geschosse wie Giftgas nicht industriell gefertigt wurden. win

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