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Zentralrat der Muslime

beklagt Doppelmoral

Berlin - Der Vorsitzende des „Zentralrats der Muslime“ hat den öffentlichen Umgang mit dem Anschlag auf eine britische Moschee scharf verurteilt. „Ginge es um eine Tat mit mutmaßlichem islamistischen Hintergrund, wäre in Europa Alarmstufe Rot und die Medien würden pausenlos berichten. Hier produziert dieser Terror nicht einmal eine Schlagzeile“, sagte Mazyek dem Tagesspiegel. Bei dem Anschlag in der Kleinstadt Tipton war am Freitag eine Nagelbombe nahe einer Moschee explodiert. Menschen kamen nach den Vermutungen der Polizei wohl nur deshalb nicht zu Schaden, weil die Gebetszeit wegen des Ramadan um eine Stunde verschoben worden war. Laut Mazyek ist dies nur das jüngste Beispiel für doppelte Standards: „Während zu Recht Bushido derzeit für seine hirnverbrannten Zeilen öffentlich geächtet wird, können andere Künstler weiter im Namen der Kunst den Propheten Mohammed als Kinderschänder und Mörder verunglimpfen.“ade

SPD schlägt Fonds zur Finanzierung des Breitbandausbaus vor

München - Die SPD schlägt einen Bürgerfonds zur Finanzierung des Ausbaus schneller Internetverbindungen auf dem Land vor. Der Fonds soll für fünf Jahre eine höhere Verzinsung als ein normales Sparkonto bieten. Aus dem Fonds soll dann in Regionen, in denen sich die Versorgung mit schnellem Internet für die Unternehmen nicht lohnt, eine „Breitbandhilfe“ für den Anschluss ans schnelle Internet bezahlt werden, wie die SPD am Montag in München mitteilte. In Bayern wird am 15. September gewählt. Der Zuschuss soll auf maximal 2000 Euro begrenzt werden. Den Großteil der Investitionen sollen aber weiter die Netzbetreiber tragen. dpa

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