NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

GROSSBRITANNIEN

Unruhen reißen nicht ab

London/Belfast - In Nordirland ist es die vierte Nacht in Folge zu Krawallen auf den Straßen gekommen. Demonstranten sowohl aus dem protestantischen als auch dem katholischen Lager lieferten sich in der Nacht zum Dienstag Kämpfe mit der Polizei. Es flogen Steine, selbst gebaute Bomben und Feuerwerkskörper. Die Polizei setzte Wasserwerfer ein. Seit Beginn der Krawalle am Freitagabend wurden laut Polizei 71 Beamte verletzt und etwa 60 Menschen festgenommen. Auslöser für die Unruhen war die Sperrung eines Teils der Strecke, über die der protestantische Oranierorden seine traditionelle Parade zum Gedenken an die Schlacht von Boyne 1690 führen wollte. dpa

ITALIEN

Rechtspopulist entschuldigt sich

Rom - Der italienische Lega-Politiker Roberto Calderoli hat sich für die rassistische Beleidigung einer Ministerin entschuldigt, will aber nicht als Vizepräsident des Senats zurücktreten. Seine beleidigende Äußerung sei in der Hitze einer Kundgebung gefallen, er werde der Integrationsministerin Cécile Kyenge einen Rosenstrauß schicken, sagte Calderoli am Dienstag. Der Politiker der rechtspopulistischen Lega Nord hatte die aus dem Kongo stammende Kyenge mit einem Orang-Utan verglichen. Regierungschef Enrico Letta forderte daraufhin Konsequenzen für Calderoli. dpa

LEGA NORD]BIRMA

Freiheit für politische Gefangene

London - Der birmanische Präsident Thein Sein hat die Freilassung aller politischen Gefangenen bis zum Jahresende zugesagt. „Ich garantiere Ihnen, dass es am Jahresende in Myanmar keine Häftlinge aus Gewissensgründen mehr geben wird“, sagte der frühere Junta-General bei einem Vortrag im Londoner Chatham-House. Teil der Demokratiereformen sei auch die Beilegung der Konflikte mit mehr als zehn ethnischen Gruppen in Birma. AFP

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