NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

SYRIEN

Assad lässt Kontrolleure ins Land New York - Nach langem Widerstand hat der syrische Machthaber Baschar al Assad eingewilligt, UN-Waffeninspekteure ins Land zu lassen, um Vorwürfe zum Einsatz von Chemiewaffen zu prüfen. Die Mission werde „so bald wie möglich nach Syrien reisen, um gleichzeitig drei der berichteten Vorfälle zu untersuchen“, sagte UN-Sprecher Martin Nesirky. Insgesamt liegen den UN 13 Berichte zum mutmaßlichen Einsatz der Waffen vor, doch wollte Damaskus bisher nur in einem Fall eine Prüfung erlauben. AFP

SUDAN

Neues Mandat für Friedenstruppe

New York/Genf - Der UN-Sicherheitsrat hat einstimmig das Mandat der internationalen Friedenstruppe für Sudans Krisenregion Darfur bis Ende August 2014 verlängert. Gleichzeitig verlangte das UN-Gremium in New York ein Ende der Gewalt. Seit Beginn des Jahres flohen mehr als 280 000 Zivilisten vor Gefechten zwischen Milizen. Derzeit dienen rund 19 000 Soldaten und Polizisten in der Mission. epd

BRASILIEN

Wieder Krawalle in São Paulo

São Paulo - In der brasilianischen Metropole São Paulo hat es wieder Zusammenstöße zwischen der Polizei und Randalierern gegeben. 20 Menschen wurden nach Angaben der Polizei festgenommen, nachdem gewalttätige Demonstranten angefangen hatten, Banken und Geschäfte zu plündern. AFP

ARGENTINIEN

Kirche will bei Kindersuche helfen

Buenos Aires - Nach langem Schweigen will die katholische Kirche in Argentinien bei der Suche nach gestohlenen Kindern aus der Zeit der Diktatur helfen. Dies erklärte die Menschenrechtsorganisation „Großmütter der Plaza de Mayo“ nach einem Treffen mit dem Vorsitzenden der Bischofskonferenz, José Maria Arancedo. Nach Angaben der Organisation wurden während der Militärdiktatur von 1976 bis 1983 etwa 500 kleine Kinder von Oppositionellen ihren Familien entrissen und an regimetreue Familien gegeben. Bisher gelang es der Organisation, 108 dieser Kinder zu identifizieren. AFP

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