NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

JAPAN

Nagasaki gedenkt der Opfer

des Atombombenabwurfs

Nagasaki - Der Bürgermeister der japanischen Stadt Nagasaki hat am Gedenktag des Atombombenabwurfs vor 68 Jahren Kritik an der rechtskonservativen Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe geübt. Dass Abes Regierung eine kürzlich in Genf ausgehandelte internationale Erklärung zum Verzicht auf Atomwaffen nicht mitgetragen habe, sei ein Verrat an den Erwartungen der Weltgemeinschaft, sagte Tomihisa Taue in einer Rede zum Gedenken der Opfer des Atombombenabwurfs. Um 11.02 Uhr Ortszeit, dem Zeitpunkt, als am 9. August 1945 die Atombombe explodierte, legten die Bürger Nagasakis eine Schweigeminute ein. Die Amerikaner hatten die Bombe drei Tage nach dem ersten Atombombeneinsatz über Hiroshima abgeworfen. Von den damals 350 000 Bewohnern Hiroshimas starben mehr als 70 000 Menschen sofort, bis Ende Dezember 1945 erhöhte sich die Zahl auf 140 000. dpa

KENIA

Präsident Kenyatta: Brand auf Flughafen Nairobi kein Terrorakt

Nairobi - Zwei Tage nach dem Großbrand am Flughafen von Nairobi haben Ermittler einen Terroranschlag als Ursache ausgeschlossen. „Wir sind sicher, dass das Feuer nichts mit Terrorismus zu tun hatte, denn es gibt keine Hinweise auf eine Explosion oder Sprengstoff“, sagte der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta am Freitag, nachdem er die Unglücksstelle besichtigt hatte. Er fügte hinzu, dass der Betrieb am Jomo Kenyatta International Airport wieder zu 70 Prozent laufe. Die Passagiere wurden im Inlands-Terminal sowie in Zelten des Roten Kreuzes abgefertigt. dpa

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