NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

IRAK

Gewalt zum Ende des Ramadan

Bagdad - Eine Anschlagserie mit 74 Toten hat im Irak die Feiern zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan in den Hintergrund gedrängt. Insgesamt 16 Autobomben explodierten am Samstagabend allein in verschiedenen Stadtteilen Bagdads und töteten mindestens 47 Menschen. Ziele waren etwa Cafés, Märkte und Restaurants in sunnitisch und in schiitisch geprägten Vierteln. Landesweit wurden weitere Todesopfer gezählt, mehr als 300 Menschen wurden zudem verletzt. Die Konfliktlinie im Irak verläuft vor allem zwischen Sunniten und Schiiten. dpa

INDIEN

Ausgangssperren nach Unruhen

Neu Delhi - Nach gewalttätigen Protesten in der indischen Unruheregion Jammu und Kaschmir sind am Wochenende in mehreren Städten Ausgangssperren verhängt worden. Auch in der Winterhauptstadt Jammu sicherten am Sonntag zahlreiche Soldaten mit Stacheldraht die Straßen, nachdem in der Nacht Geschäfte angezündet worden waren. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ians waren die Unruhen am Freitag ausgebrochen, als Muslime Unabhängigkeitsslogans riefen und dafür von Hindus angegriffen wurden. Drei Menschen starben, rund 30 wurden verletzt. dpa

SUDAN

Etwa 100 Tote bei Stammeskämpfen

Khartum - Bei Kämpfen zwischen verfeindeten arabischen Stämmen in der sudanesischen Provinz Darfur sind etwa hundert Menschen getötet worden. Die gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen der Reseigat und der Maalija waren am Samstag bei Adila im Osten von Darfur ausgebrochen, wie ein Stammesvertreter der Reseigat sagte. Etwa 70 Maaliya seien bei dem Angriff auf einen ihrer Stützpunkte getötet worden, die Reseigat hätten 30 Kämpfer verloren. Die Lage sei weiter angespannt. AFP

AFGHANISTAN

Drei Nato-Soldaten getötet

Kabul - Bei Angriffen in Afghanistan sind drei Soldaten der internationalen Schutztruppe Isaf und drei Zivilisten getötet worden. Der Angriff auf die Soldaten sei am Sonntag im Osten des Landes verübt worden, teilte die Isaf mit. In den vergangenen Monaten ist die Zahl der getöteten Soldaten in Afghanistan gesunken. Im Süden und Osten des Landes, wo die Hochburgen der aufständischen Taliban sind, ist die Lage jedoch weiter angespannt. Die Zivilisten seien in der südlichen Provinz Uruzgan bei der Explosion einer Bombe getötet worden, teilte das Büro von Präsident Hamid Karsai mit. dpa

KOLUMBIEN

Regionaler Farc-Anführer getötet

Havanna - Die kolumbischen Streitkräfte haben einen regionalen Anführer der linksgerichteten Farc-Guerilla getötet. Das teilte der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. In Kubas Hauptstadt Havanna fand gleichzeitig eine Gesprächsrunde zwischen Unterhändlern der Konfliktparteien statt. Beide Seiten sprachen von Fortschritten auf dem Weg zu einem Friedensabkommen. AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar