NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

PARAGUAY

Rebellen töten Wachleute

Asuncion - Linke Guerilla-Kämpfer haben nach Regierungsangaben in Paraguay fünf Menschen getötet. Die Rebellen hätten am Samstagabend fünf Wachmänner einer Viehzucht nördlich der Hauptstadt Asuncíón entführt und dann umgebracht, teilten die Behörden mit. Polizisten, die am Ort des Überfalls in der Provinz San Pedro eintrafen, seien angegriffen worden. Ein Beamter sei dabei verwundet worden. Innenminister Francisco de Vargas machte die marxistische Guerillagruppe Paraguayische Volksarmee für den Überfall verantwortlich, die laut Regierung Verbindungen zur kolumbianischen Farc-Guerilla hat. Es war der erste derartige Angriff seit der Amtseinführung des neuen paraguayischen Präsidenten Horacio Cartes am Donnerstag. Der konservative Politiker hatte in seiner Antrittsrede einen „Krieg gegen die Armut“ in dem südamerikanischen Land versprochen. AFP

KOREA

Norden und Süden für Familientreffen

Seoul - Erstmals seit 2010 soll es wieder grenzübergreifende Treffen für koreanische Familien geben, die seit dem Koreakrieg (1950-53) auseinandergerissen sind. Das nordkoreanische Komitee für die friedliche Wiedervereinigung erklärte am Sonntag laut staatlichen Medienberichten, Pjöngjang nehme den Vorschlag Südkoreas für die Treffen am 19. September an. Die Familienzusammenführung soll im Ferienpark Kumgang im Norden stattfinden. Der Krieg hatte Millionen von Menschen von ihren Familien getrennt. Etwa 72 000 Südkoreaner stehen auf einer offiziellen Warteliste, in der Hoffnung, ihre Verwandten im Norden besuchen zu dürfen. Die Hälfte von ihnen ist bereits über 80 Jahre alt. Nach einer Phase extremer Spannungen zwischen den beiden koreanischen Staaten stehen die Zeichen derzeit auf Annäherung. AFP

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