NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Nach Wasserwerfereinsatz

in Stuttgart Urteil gegen Polizisten

Stuttgart - Fast drei Jahre nach dem Wasserwerfereinsatz gegen Gegner des Bahnprojekts „Stuttgart 21“ hat das Amtsgericht einem Medienbericht zufolge Strafbefehle gegen mehrere Polizisten verhängt. Ein Kommandant und der Staffelführer erhielten eine Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf Bewährung, wie die „Stuttgarter Zeitung“ am Montag online berichtete. Bei dem Wasserwerfereinsatz im September 2010 wurden mehrere Demonstranten in Stuttgart erheblich verletzt. dpa

EUROPÄISCHE UNION/KROATIEN

Kommission droht im Justizstreit

mit Strafmaßnahmen

Brüssel - Im Streit mit dem EU-Mitglied Kroatien um die Auslieferung mutmaßlicher Straftäter droht die EU-Kommission mit einem Geldstopp und Zwangsmaßnahmen. Auf Vorschlag von EU-Justizkommissarin Viviane Reding will die EU-Kommission in der kommenden Woche über mögliche Schritte gegen Kroatien wegen Verstoßes gegen EU-Recht beraten. Brüssel verlangt, dass Kroatien die Regeln des Europäischen Haftbefehls befolgt und Kriminelle ausliefert, die in anderen EU-Staaten gesucht werden. dpa

PAKISTAN/AFGHANISTAN

Karsai will Unterstützung

für Friedensgespräche mit Taliban

Islamabad - Der afghanische Präsident Hamid Karsai hat Pakistan am Montag um Hilfe beim Zustandekommen von Friedensgesprächen zwischen seiner Regierung und den aufständischen Taliban gebeten. Nach einem Treffen mit dem pakistanischen Regierungschef Nawaz Sharif in Islamabad sprach sich Karsai außerdem für eine „gemeinsame Kampagne gegen Extremismus“ in beiden Ländern aus. Sharif sagte Pakistans „feste und aufrichtige Unterstützung für Frieden und Versöhnung in Afghanistan“ zu. AFP

KONGO

Auswärtiges Amt gibt Reisewarnung für Osten und Nordosten heraus

Berlin - Angesichts neuer Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo hat das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für die östlichen und nordöstlichen Teile des afrikanischen Landes erlassen. Dies gelte in besonderem Maße für die Provinzen Nord- und Süd-Kivu, Maniema, Orientale und das nördliche Katanga, heißt es auf der Internetseite des Ministeriums. Dort gebe es immer wieder Kämpfe zwischen den kongolesischen Streitkräften und bewaffneten Gruppen. AFP

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