NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Razzia in Berlin und Hamburg

bei Dschihadisten-Unterstützern



Berlin/Hamburg - Die Polizei hat Mittwochfrüh in den Berliner Stadtteilen Gesundbrunnen und Wedding sowie in Hamburg-Jenfeld Wohnungen von Verdächtigen durchsucht, die Personen im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet mit Geldsummen unterstützt haben sollen. Gegen die beiden Frauen und die beiden Männer wird wegen des Verdachts der Vorbereitung einer staatsgefährdenden Straftat nach Paragraf 89 a ermittelt. Die Geldempfänger hätten sich einer dort operierenden dschihadistischen Gruppierung angeschlossen, „welche die Bundesrepublik Deutschland unter Einsatz von Waffen“ bekämpfen wolle, hieß es. Es wurden Geld und Speichermedien sichergestellt. tabu

Bischofskonferenz schreibt Studie zum Missbrauchsskandal neu aus

Bonn/Trier - Die katholische Kirche nimmt einen neuen Anlauf, den Missbrauchsskandal in den eigenen Reihen wissenschaftlich aufarbeiten zu lassen. Nachdem Anfang des Jahres die Zusammenarbeit mit dem Kriminologen Christian Pfeiffer gescheitert war, hat die Deutsche Bischofskonferenz die Studie jetzt neu ausgeschrieben. Für das Forschungsprojekt sollen Experten verschiedener Fachrichtungen ins Boot geholt werden, teilten die Bischöfe am Mittwoch mit. Ziel der Studie sei weiterhin, die sexuellen Übergriffe von Priestern und anderen Geistlichen an Minderjährigen von 1945 bis heute zu analysieren, um künftig Missbrauch zu verhindern. Im Januar hatten die deutschen Bischöfe Pfeiffer den Auftrag für die Missbrauchsstudie wieder entzogen, weil sie keine gemeinsame Grundlage mehr für eine Zusammenarbeit sahen. dpa

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