NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Kassen erzielen im ersten Halbjahr offenbar Milliarden-Überschuss

Berlin - Die gesetzlichen Krankenkassen haben einem Bericht zufolge im ersten Halbjahr 2013 einen Überschuss von mehr als 1,2 Milliarden Euro erzielt. Damit wären die Rücklagen im Gesundheitssystem bei Gesundheitsfonds und Krankenkassen Ende Juni auf insgesamt 29 Milliarden Euro gestiegen, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Freitag unter Berufung auf Berechnungen der Kassenverbände berichtete. Der positive Finanztrend setzt sich den Berechnungen zufolge fort, allerdings deutlich verlangsamt. AFP

PORTUGAL

Ministerpräsident bringt

zweites Rettungspaket ins Gespräch

Lissabon - Portugals Ministerpräsident Pedro Passos Coelho hat am Freitag ein zweites Hilfspaket der Euro–Partner ins Gespräch gebracht. Falls es nicht gelinge, in den kommenden Monaten eine nachhaltige Senkung der Staatsausgaben zu beschließen, könnte „ein zweites Hilfsprogramm“ zur Abwendung der Pleite notwendig werden, sagte Coelho in der nördlichen Stadt Bragança. Am Donnerstag hatte Portugals Verfassungsgericht einen Plan der Regierung gestoppt, tausende Beamtenstellen zu streichen. AFP

ÄGYPTEN

Neun Tote bei Protesten

von Anhängern Mursis

Kairo/Al-Arisch - Die Gewalt in Ägypten nimmt kein Ende. Am Freitag kamen bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern des ehemaligen Präsidenten Mohammed Mursi sechs Menschen ums Leben. Extremisten töteten drei Polizisten. dpa

CHINA

Mächtiger Sicherheitschef steht unter Korruptionsverdacht

Peking/Berlin - Der ehemalige Chef des riesigen chinesischen Sicherheitsapparates Zhou Yongkang steht laut einem Bericht der „South China Morning Post“ unter Korruptionsverdacht. Demnach sollen Ermittlungen gegen den einflussreichen Politiker laufen, der bis 2012 Mitglied des damals neunköpfigen Machtzentrums der Kommunistischen Partei Chinas war. Sein Fall könnte noch größere politische Verwerfungen nach sich ziehen als der Sturz des ehemaligen Politstars Bo Xilai. ben

SCHWEIZ

Bern einigt sich im Steuerstreit

mit Washington

Bern - Die USA und die Schweiz haben ihren Streit um Schwarzgeld-Milliarden von Amerikanern bei Schweizer Banken beigelegt. Vertreter beider Regierungen unterzeichneten in Washington ein entsprechendes Abkommen, wie das US-Justizministerium am Donnerstagabend (Ortszeit) mitteilte. Nun können sich zahlreiche Banken in der Eidgenossenschaft gegen hohe Bußen von Strafverfolgung in den USA freikaufen. Zudem wird die Übermittlung von Bankkundendaten erleichtert. dpa

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