NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

JAPAN

Erneut gefährliche Strahlung

an Fukushima-Ruine gemessen

Tokio - An der Atomruine Fukushima Daiichi in Japan ist ein neuer Strahlenhöchstwert gemessen worden. Wie ein Sprecher des Atombetreibers Tepco am Mittwoch mitteilte, wurde an einem der Tanks für verstrahltes Kühlwasser ein „Hotspot“ mit einem Strahlenwert von 2200 Millisievert pro Stunde bei einem Abstand von fünf Zentimetern entdeckt. Der Hotspot liege an demselben Tank, bei dem am Wochenende 1800 Millisievert gemessen worden waren. Es handelt sich um Beta-Strahlung, die nicht durch die Schutzkleidung der Reparaturtrupps dringt. Für einen ungeschützten Menschen ist eine so hohe Dosis innerhalb von vier Stunden tödlich. Als Grund für die Stellen mit extrem hoher Strahlung vermutet Tepco bröckelnde Dichtungen aus Kunstharz.dpa

RUSSLAND

Putin weist Kritik am Anti-Homosexuellen-Gesetz zurück

Moskau - Kremlchef Wladimir Putin sieht die massive internationale Kritik am russischen Anti-Homosexuellen-Gesetz als Versuch, die Olympischen Winterspiele in Sotschi zu diskreditieren. „Hier wird aus einer Mücke ein Elefant gemacht“, erklärte Putin. Russland werde während der Winterspiele im Februar 2014 niemanden wegen seiner sexuellen Orientierung diskriminieren, versprach der Präsident. Er sei bereit, sich mit Homosexuellen-Aktivisten zu treffen. „Aber bisher gab es keine solche Initiative“, sagte Putin. In Russland werde niemand schlechter gestellt. „Tschaikowski war homosexuell, klar, wir lieben ihn nicht dafür, aber er war ein großer Musiker, und wir lieben seine Werke.“ dpa

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