NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Länder haben 6,7 Milliarden Euro

Flutschäden gemeldet

Berlin - Die Bilanz der Flutkatastrophe vom Sommer ist beachtlich. Das verheerende Hochwasser hat in den betroffenen Bundesländern nach jetzigem Stand Schäden in Höhe von 6,7 Milliarden Euro verursacht. Das geht aus dem Bericht zur Flutkatastrophe hervor, den das Bundesinnenministerium am Mittwoch im Kabinett vorlegte. Die höchsten Schäden meldete Sachsen-Anhalt (2,7 Milliarden Euro), gefolgt von Sachsen (1,9 Milliarden) und Bayern (1,3 Milliarden). An der Infrastruktur des Bundes – wie Autobahnen oder Schienennetz – entstanden nach bisheriger Berechnung Schäden in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro. In der Summe sind die Schäden von Privatleuten ebenso enthalten wie die von Unternehmen und Betrieben. dpa

NRW-Ministerpräsidentin Kraft entlässt Staatssekretärin

Düsseldorf - Die nordrhein-westfälische Staatssekretärin Zülfiye Kaykin (SPD) stolpert über ihre frühere Tätigkeit als Geschäftsführerin einer Moschee-Begegnungsstätte. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) kündigte am Mittwoch die Entlassung der Politikerin aus dem Integrationsministerium an. Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat einen Strafbefehl und die Festsetzung einer Geldstrafe beantragt. Die 44-Jährige soll im Jahr 2009 als Geschäftsführerin des Trägervereins der Ditib-Begegnungsstätte in DuisburgMarxloh das tatsächliche Gehalt für einen Mitarbeiter, der als geringfügig beschäftigt gemeldet war, dem Sozialversicherungsträger verschwiegen haben. epd

USA/DEUTSCHLAND

Bundesanwaltschaft bestätigt Anzeige von Wikileaks-Gründer

Berlin - Die Bundesanwaltschaft hat den Eingang einer Anzeige des WikileaksGründers Julian Assange wegen US-Spionage auf deutschem Boden bestätigt. Das Schriftstück sei am Dienstag eingegangen und werde geprüft, teilte am Mittwoch die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit. Assange soll nach eigenen Angaben im Jahr 2009 auf einem Kongress des Chaos Computer Clubs in Berlin von einem US-Soldaten bespitzelt worden sein. Der zu 35 Jahren Haft verurteilte Wikileaks-Informant Bradley Manning hat indes laut seinem Anwalt ein Gnadengesuch bei US-Präsident Barack Obama eingereicht. Das Weiße Haus hatte bereits mitgeteilt, das Gesuch werde wie alle anderen auch behandelt. AFP/dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar