NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

ISRAEL

Netanjahu regiert kühl

auf Neujahrsgrüße aus dem Iran

Tel Aviv/Teheran - Die vorsichtige Annäherung der neuen iranischen Führung an den Westen lässt Israel kalt. Nach den überraschenden Neujahrsgrüßen von Präsident Hassan Ruhani an „alle Juden“ sagte Regierungschef Benjamin Netanjahu am Wochenende: „Ich bin nicht beeindruckt von Grüßen eines Regimes, das noch vergangene Woche mit der Vernichtung des Staates Israel gedroht hat.“ Israel und der Iran stehen sich im Streit um das iranische Atomprogramm als Erzfeinde gegenüber. „Das iranische Regime wird an seinen Taten und nicht an Grußworten gemessen werden, die nur von der fortschreitenden Urananreicherung ablenken sollen“, fügte der israelische Ministerpräsident über Twitter hinzu. dpa

ITALIEN

Berlusconi klagt in Straßburg gegen drohenden Verlust des Mandats

Rom - Der wegen Steuerbetrugs rechtskräftig verurteilte Silvio Berlusconi (76) klagt vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg gegen den drohenden Verlust seines Sitzes im Senat. Die Klage in Straßburg war am Samstag auch dem Senatsausschuss in Rom vorgelegt worden, der sich von diesem Montag an mit dem Fall befassen muss. In dem Ausschuss zeichnet sich eine Mehrheit für den Ausschluss von Berlusconi ab. Dessen Lager hatte den Gang nach Straßburg angekündigt. Seine Mitte-Rechts-Partei PdL wehrt sich mit allen Mitteln dagegen, dass der Ex-Regierungschef seine parlamentarische Karriere an den Nagel hängen muss. Wiederholt drohte Berlusconis Seite mit einem Bruch der Regierungskoalition, in der PdL und die linke Demokratische Partei (PD) zusammenarbeiten. dpa

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