NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

INDIEN

28 Tote nach religiöser Gewalt

Neu-Delhi - Nach Ausschreitungen zwischen Muslimen und Hindus in Nordindien ist die Zahl der Opfer auf 28 gestiegen. Nach Behördenangaben breiteten sich die Unruhen weiter aus, obwohl Soldaten in die Region verlegt worden waren. „Wir haben 28 Leichen geborgen. 90 Menschen wurden festgenommen“, erklärte die Polizei des Bundesstaats Uttar Pradesh. Mehr als 40 Menschen wurden am Wochenende verletzt. dpa

MALI

Ministerium soll versöhnen

Bamako - Die neue Regierung im westafrikanischen Mali will die Versöhnung mit einem eigenen Ministerium voranbringen. Der designierte Regierungschef Oumar Tatam Ly ernannte den Ex-Premierminister Scheich Oumar Diarrah zum Minister für nationale Versöhnung und die Entwicklung im Norden. Der Konflikt zwischen Islamisten und Tuareg auf der einen Seite und der Regierung in Bamako auf der anderen Seite hat tiefe Wunden hinterlassen. Als weiteres Zeichen der Versöhnung ernannte Ly einen Angehörigen der arabischen Minderheit zum Außenminister: Zahibi Ould Sidi Mohamed war einst Anführer einer Rebellengruppe im Norden des Landes. AFP

ÄGYPTEN

Islamisten bekennen sich

Kairo - Die islamistische Terrorgruppe Ansar Beit al Makdis hat sich zu dem Sprengstoffattentat auf Ägyptens Innenminister Mohammed Ibrahim bekannt. Die Gruppe hatte sich in den vergangenen Jahren bereits zu mehreren Raketenangriffen auf grenznahe israelische Ortschaften bekannt. Sie hat ihren Stützpunkt auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel. dpa

PHILIPPINEN

Muslimische Rebellen stürmen

die Stadt Zamboanga

Zamboanga - Muslimische Rebellen haben im Süden der Philippinen eine Stadt überfallen und 20 Zivilisten als Geiseln genommen. Mehrere hundert Kämpfer der Moro Islamischen Befreiungsfront (MILF) seien im Morgengrauen in Vororte der Hafenstadt Zamboanga eingedrungen, teilte die Bürgermeisterin Isabelle Climaco-Salazar mit. AFP

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