NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Papst nimmt Amtsverzicht von Erzbischof Zollitsch an

Freiburg - Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch zieht sich altersbedingt von seinem Amt zurück. Papst Franziskus habe den angebotenen Verzicht am Dienstag angenommen, teilte das Bistum mit. Zugleich habe der Papst den 75-Jährigen zum Apostolischen Administrator der Diözese ernannt. Wie am Dienstag zeitgleich in Rom und Freiburg bekannt gegeben wurde, gilt die Ernennung zum Administrator bis zum Antritt eines Nachfolgers im Amt des Erzbischofs von Freiburg. Den Vorsitz der katholischen Deutschen Bischofskonferenz behält Zollitsch turnusgemäß bis März 2014 inne. epd

Machnig will seine Zusatzbezüge veröffentlichen

Erfurt - Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) will als Reaktion auf die anhaltende Kritik an seinen Bezügen von Land und Bund seine Einkünfte offenlegen. Er habe die Bundesfinanzdirektion und ein Steuerberatungsbüro beauftragt, die Zahlen zusammenzustellen, zu prüfen und vorzulegen, erklärte Machnig am Dienstag in Erfurt. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hatte Machnig aufgefordert, seine Versorgungsbezüge als Ex-Staatssekretär im Bundesumweltministerium öffentlich zu machen. Sie hatte ihm indirekt einen Rücktritt nahegelegt, sollte er bisher unwahre Angaben gemacht haben. dpa

USA

Todesschütze von Washington

hatte offenbar psychische Probleme

Washington - Nach dem Amoklauf auf einem Marinestützpunkt inmitten der US-Hauptstadt Washington haben die Ermittler nach einer Erklärung für die Bluttat gesucht. Am Dienstag verdichteten sich Hinweise darauf, dass es sich bei dem Schützen offenbar um einen geistig gestörten Einzeltäter handelt. Der 34-jährige Aaron Alexis hatte zwölf Menschen getötet, ehe er bei einem Schusswechsel mit der Polizei selbst tödlich getroffen wurde. Medien berichteten, dass der Marine-Reservist Alexis mehrfach beim Veteranenministerium wegen „mentaler Probleme“ um Hilfe gebeten habe. AFP

ITALIEN

Neue juristische Niederlage

für Berlusconi

Rom - Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist mit der Beschwerde gegen eine Strafzahlung für seine Unternehmensgruppe Fininvest endgültig gescheitert. Das Kassationsgericht in Rom bestätigte am Dienstag eine Entscheidung eines Berufungsgerichts und reduzierte nur die Entschädigung an eine rivalisierende Mediengesellschaft von ursprünglich 564 auf 541 Millionen Euro. Trotz des Urteils kann Berlusconi wegen einer abgelaufenen Verjährungsfrist nicht persönlich belangt werden. Seine Firma hatte einen Richter bestochen, damit dieser einer Übernahme zustimmte. AFP

» Mehr Politik? Tagesspiegel lesen + 50 % sparen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben