NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

PAKISTAN

Dreitägige Staatstrauer für Opfer

des Taliban-Massakers an Christen

Islamabad - Nach dem bislang schwersten Anschlag auf die christliche Minderheit in Pakistan hat am Montag eine dreitägige Staatstrauer in dem südasiatischen Land begonnen. Die Zahl der Toten des Anschlags stieg nach Angaben der Behörden auf 81. Weitere 147 Menschen waren verletzt worden, als sich zwei Selbstmordattentäter nach der Sonntagsmesse vor einer Kirche in der Stadt Peshawar in die Luft sprengten. Eine Taliban-Gruppe bekannte sich zu dem Anschlag. dpa

ISRAEL

Jerusalem startet Siedler-Offensive nach Anschlag in Hebron

Hebron - Nach dem gewaltsamen Tod zweier Soldaten in der Nähe der Patriarchengräber in Hebron im Westjordanland haben rechtsorientierte Regierungsmitglieder in Israel einen Abbruch der Nahost-Friedensverhandlungen gefordert. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erlaubte als Reaktion auf die Bluttat die Besiedlung eines umstrittenen Wohngebäudes in der Nähe der Patriarchengräber. Die Stätte wird von Juden und Muslimen als heilig verehrt. dpa

TÜRKEI

Präsident Gül befürchtet Dschihadisten-Vormarsch in Syrien Ankara - Der türkische Präsident Abdullah Gül hat sich besorgt über den Vormarsch dschihadistischer Gruppen im Syrienkonflikt an der Grenze zur Türkei geäußert. Wie türkische Medien am Montag berichteten, gab Gül zu, dass „Terroristen“ in die Türkei einsickerten. Der Syrienkonflikt wird ab Dienstag Thema bei der UN-Vollversammlung sein. Der Westen und Russland werden um eine Resolution des Sicherheitsrats zum syrischen Chemiewaffenarsenal ringen. AFP

USA

Hillary Clinton schließt Kandidatur

für Präsidentenamt nicht aus

Washington - Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton schließt eine erneute Bewerbung um das Präsidentenamt bei der Wahl 2016 nicht aus. „Ich bin sowohl pragmatisch als auch realistisch“, sagte die 65-Jährige in einem Interview des „New York Magazine“. „Ich habe eine ziemlich gute Vorstellung von den politischen (...) Herausforderungen, mit denen unsere Führungspersonen konfrontiert sind.“ dpa

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