NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

ÄGYPTEN

Ausnahmezustand soll enden

Kairo - Der Ausnahmezustand in Ägypten soll Mitte November aufgehoben werden. Das berichtete die Kairoer Tageszeitung „Al Masry Al Youm“ am Mittwoch auf ihrer Website. Die Regierung habe nicht die Absicht, den Ausnahmezustand, der im August nach einer Welle blutiger Unruhen verhängt worden war, über den 14. November hinaus zu verlängern, hieß es. Dann müsste auch die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben werden. Ein Regierungskomitee diskutiert allerdings derzeit ein Antiterrorgesetz, durch das einige Sonderbefugnisse für die Sicherheitskräfte erhalten bleiben sollen. Kritiker sehen darin eine Verlängerung des Ausnahmezustandes durch die Hintertür. dpa

SYRIEN

Ex-Oppositionschef will Gespräche

Damaskus - Der ehemalige syrische Oppositionsführer Muas al Chatib hat die Regimegegner davor gewarnt, die geplanten Friedensgespräche in Genf zu boykottieren. „Wenn wir nicht nach Genf gehen, dann wird dies in gewisser Weise ein politischer Sieg für das Regime sein, der darüber hinaus auch noch kostenlos ist“, zitierten Oppositionsmedien den ehemaligen Vorsitzenden der Nationalen Syrischen Allianz am Mittwoch. Ein Sprecher der Allianz sagte am Mittwoch, die Mitglieder des Bündnisses wollten am 2. November in Istanbul über eine mögliche Beteiligung an den geplanten Friedensgesprächen in Genf abstimmen. dpa

NIGER

Kindersterblichkeitsrate gesunken

New York - Das westafrikanische Land Niger ist nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Save the Children der Staat, der seine Kindersterblichkeitsrate im weltweiten Vergleich am stärksten gesenkt hat. Sie konnte seit 1990 um zwei Drittel verringert werden: Damals starben von 1000 lebend geborenen Kindern 326, im Jahr 2012 waren es 114 pro 1000. In einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Organisation befinden sich auch Liberia, Ruanda, Indonesien, Madagaskar Indien, China, Ägypten, Tansania und Mosambik in der Spitzengruppe. Am anderen Ende der Skala listet die Organisation Haiti, Papua-Neuguinea und Äquatorialguinea auf. AFP

ISRAEL

Bürgermeister im Amt bestätigt

Jerusalem - Bei den am Dienstag abgehaltenen Kommunalwahlen in Israel haben die Bürgermeister der großen Städte ihr Amt verteidigt. Wie das Innenministerium mitteilte, wurde in Jerusalem der bisherige weltlich eingestellte Amtsinhaber Nir Barkat wiedergewählt. Er gewann gegen den Kandidaten des strenggläubigen und ultranationalistischen Lagers, Mosche Lion. In Tel Aviv wurde Ron Huldai als Bürgermeister bestätigt und in Haifa bleibt Jona Jahav im Amt. Nach Angaben des Innenministeriums lag die Wahlbeteiligung unter 50 Prozent.AFP

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