NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

USA

Washington zweifelt an

Assads Liste zu Chemiewaffen

New York - Die USA misstrauen der von Syriens Staatsführung bereitgestellten Liste ihres Chemiewaffenarsenals, auf deren Basis internationale Experten die gefährlichen Kampfmittel und deren Produktionsstätten unschädlich machen. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power, begründete die Skepsis mit bisherigen Erfahrungen im Umgang mit Machthaber Baschar al Assad. Diplomaten anderer westlicher Staaten äußerten ebenfalls „starke Zweifel“ an der 700 Seiten langen Liste. AFP

ÄGYPTEN

Berufungsgericht bestätigt

Verbot der Muslimbruderschaft

Kairo - Ein Berufungsgericht für Eilverfahren hat am Mittwoch in Kairo das Verbot der islamistischen Muslimbruderschaft bestätigt. Gegen den Spruch kann allerdings noch weitere Berufung eingelegt werden. Das bestätigten Justizkreise in der ägyptischen Hauptstadt. In erster Instanz waren am 23. September die Muslimbruderschaft für illegal erklärt und der Einzug ihres Vermögens verfügt worden. Der Verbotsprozess geht auf eine Klage der linken Tagammu-Partei zurück. dpa

PAKISTAN

Musharraf gegen Kaution

aus Hausarrest entlassen

Islamabad - Der frühere pakistanische Militärmachthaber Pervez Musharraf ist nach mehr als einem halben Jahr in Hausarrest gegen Kaution freigelassen worden. „Er ist nun ein freier Mann“, sagte eine Sprecherin seiner Partei APML am Mittwoch. Allerdings hat das Innenministerium Musharraf eine Ausreise aus Pakistan untersagt. Der Ex-Armeechef regierte Pakistan zwischen 1999 und 2008. Nach seiner Rückkehr aus dem Exil wurde er wegen mehrerer Verfahren unter Hausarrest in seiner Villa in Islamabads gestellt. dpa

TÜRKEI

Neue Gespräche

über Luftabwehrsystem

Istanbul - In den Streit um türkische Pläne für den Kauf eines Luftabwehrsystems aus China kommt Bewegung. Ranghohe US-Regierungsvertreter bemühten sich, Ankara von den Plänen abzubringen, berichtete die „Hürriyet Daily News“. China hatte das billigste Angebot gemacht und der Türkei eine gemeinsame Produktion angeboten. „Die Amerikaner haben die Botschaft der türkischen Regierung verstanden und an ihre Unternehmen weitergegeben“, zitiert die Zeitung eine nicht genannte Quelle. dpa

CHINA

Explosionen vor Büros

der Kommunistischen Partei

Peking - Bei mehreren Explosionen vor der Zentrale der Kommunistischen Partei in der nordchinesischen Provinz Shanxi ist mindestens ein Mensch gestorben. Acht Menschen wurden nach Polizeiangaben und Berichten staatlicher Medien verletzt. Mehrere kleine Explosionen hatten sich am Mittwochmorgen in der Stadt Taiyuan ereignet, teilte die städtische Polizei auf ihrer Internetseite mit. Staatlichen Medien zufolge wurden nach dem Vorfall Behältnisse mit Sprengstoff gefunden.dpa

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