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Gedenken an Opfer von Krieg

und Gewaltherrschaft



Berlin - Bundespräsident Joachim Gauck hat am Volkstrauertag in Berlin der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Das Staatsoberhaupt legte am Sonntagnachmittag in der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik, der Neuen Wache Unter den Linden, einen Kranz nieder. Auch Bundesratspräsident Stephan Weil (SPD) würdigte die Opfer. Einen weiteren Kranz legten der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker, und der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hellmut Königshaus (FDP), auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee ab. Anschließend nahm Gauck an der Feierstunde des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Bundestag teil. Die Gedenkrede hielt Andreas Voßkuhle. Der Verfassungsgerichtspräsident hob hervor, dass bei dem Gedenken nicht nur um gefallene Soldaten getrauert werde: „Jedes Opfer ist uns wichtig. Jedes Opfer verdient unseren gleichen Respekt.“ Der „Schrecken des Krieges“ habe sich in den vergangenen 200 Jahren nicht verändert, sagte Voßkuhle, der einen Bogen von der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813 bis zu heutigen Kriegen zum Beispiel in Syrien spannte. Am Volkstrauertag wird in Deutschland alljährlich der Toten beider Weltkriege und der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.dpa/KNA/epd

Böhmer mit großer Mehrheit als Chefin der Frauen-Union bestätigt

Ludwigshafen - Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, bleibt an der Spitze der Frauen- Union der CDU. Die 63-Jährige erhielt am Wochenende beim Bundesdelegiertentag in Ludwigshafen 97,9 Prozent Zustimmung und damit deutlich mehr Stimmen als noch vor zwei Jahren. Damals hatten sich 85,9 Prozent der Delegierten für Böhmer ausgesprochen. Bei den Ergebnissen sind die Enthaltungen nicht eingerechnet. Böhmer ist seit zwölf Jahren Vorsitzende der Frauen-Union. Sie gehört seit 1985 der CDU an und ist seit 1994 Mitglied im Bundesvorstand. dpa

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