NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Zahl der Schulabbrecher

geht nur sehr langsam zurück

Berlin - Die Zahl der Jugendlichen, die die Schule ohne Hauptschulabschluss verlassen, geht nur langsam zurück. Waren es 2008 noch acht Prozent aller Schulabgänger, so sind es inzwischen 5,9 Prozent, heißt es in einer Analyse des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Das sind noch immer 48000 Jugendliche. Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder hatten 2008 bei ihrem Bildungsgipfel in Dresden das Ziel ausgegeben, die Zahl bis 2015 auf vier Prozent zu halbieren. dpa

Alois Glück bleibt zwei weitere Jahre Präsident der deutschen Katholiken

Bonn - Alois Glück (73) steht für weitere zwei Jahre als Präsident dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken vor. Auf der Vollversammlung der katholischen Laienorganisation erhielt der CSU-Politiker 97 Prozent der Stimmen. Er war einziger Kandidat. Vor der Wahl hatte Glück angekündigt nur noch zwei anstelle der üblichen vier Jahre zur Verfügung zu stehen. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sagte, Glück sei es „immer gelungen, die Belange der Laien einzubringen“. epd/AFP

ITALIEN

Privatisierungen sollen 2014

zwölf Milliarden Euro einbringen

Rom - Italiens Regierung will mit Privatisierungen Geld in die klammen Kassen bringen. Der Ministerrat legte ein Paket vor, das 2014 bis zu zwölf Milliarden Euro einbringen soll. Die Mittel sollen unter anderem die Staatsverschuldung dämpfen. Finanzminister Fabrizio Saccomanni gehe damit gestärkt in die Brüsseler Beratungen über die Budgetempfehlungen für das kommende Jahr, sagte Regierungschef Enrico Letta. Die Behörde hatte in der vergangenen Woche erstmals die Haushaltsentwürfe der Euro-Staaten bewertet und Italien kritisiert. dpa

USA

Demokraten lockern Filibuster-Regelung im Senat

Washington - Aus Frust über die Blockadehaltung der Republikaner haben die Demokraten im US-Senat in einem beispiellosen Schritt die Filibuster-Regel gelockert. Das Verfahren ermöglicht der Minderheit in der Kongresskammer, unliebsame Entscheidungen mit Dauerreden auszubremsen. Die Demokraten sorgten am Donnerstag dafür, dass bei den meisten Personalfragen ein Filibuster künftig mit einfacher Mehrheit ausgehebelt werden kann – bislang waren dafür 60 von 100 Stimmen notwendig.AFP

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