NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

SCHWEIZ

Visum für Chodorkowski

Berlin - Die Schweiz hat dem freigelassenen Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski ein Visum für drei Monate erteilt. Dieses ermögliche den Aufenthalt im Schengen-Raum während dieser Zeit, erklärte die schweizerische Botschaft in Berlin am Montag. Der 50-Jährige hatte in der vergangenen Woche bei der Botschaft ein Schengen-Visum beantragt. Der Ex-Ölunternehmer war zuvor von Russlands Staatschef Wladimir Putin begnadigt worden und nach Berlin ausgereist. AFP

LIBANON

Frankreich will Waffen liefern

Riad - Frankreich will dem Libanon Waffen verkaufen, die von Saudi-Arabien bezahlt werden. Dies erklärte der französische Staatspräsident François Hollande jetzt in Riad. Zuvor hatte der libanesische Präsident Michel Suleiman bekanntgegeben, dass Saudi-Arabien der libanesischen Armee umgerechnet 2,2 Milliarden Euro zur Verfügung stellen wird, um Waffen und Ausrüstungen für die Terrorbekämpfung anzuschaffen. Die Ankündigungen Hollandes und Suleimans erfolgten zwei Tage, nachdem der libanesische Oppositionspolitiker Mohammed Schattah bei einem Bombenanschlag in Beirut getötet worden war. Schattah gehörte der anti-syrischen Zukunftsbewegung an, die von Riad unterstützt wird. dpa

CHINA

Peking: Japans Premier unerwünscht

Peking - China zieht diplomatische Konsequenzen aus dem Besuch von Japans Ministerpräsident Shinzo Abe in der umstrittenen Kriegstoten-Gedenkstätte Yasukuni vom vergangenen Donnerstag. In dem Schrein werden auch verurteilte Kriegsverbrecher geehrt. Die Führung des Landes werde Abe nicht mehr empfangen, erklärte ein Sprecher des chinesischen Außenamts am Montag. rtr

SÜDSUDAN

180 000 Menschen auf der Flucht

New York - Im Südsudan haben sich bewaffnete Gruppen nach Erkenntnissen der Vereinten Nationen um die strategisch wichtige Stadt Bor versammelt. Ein UN-Flugzeug habe die Kämpfer 50 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt des Bundesstaates Jonglei gesichtet, teilte die UN-Mission im Südsudan am Montag mit. Mehr als 1000 Menschen wurden nach UN-Angaben seit dem Beginn der Kämpfe getötet, etwa 180 000 Südsudanesen sind auf der Flucht. AFP

KONGO

Mehr als 70 Tote bei Schießereien

Kinshasa - Bei Schießereien in mehreren Städten der Demokratischen Republik Kongo sind am Montag nach Regierungsangaben mehr als 70 Angreifer getötet worden. In der Hauptstadt Kinshasa lieferten sich Angreifer am internationalen Flughafen und im Hauptquartier des Militärs Gefechte mit Sicherheitskräften, wie Regierungssprecher Lambert Mende sagte. Die Hintergründe der Angriffe waren weitgehend unklar. AFP

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