NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Polizei überprüft 400 Menschen

im Hamburger Gefahrengebiet

Hamburg - In dem von der Polizei festgelegten Gefahrengebiet in Hamburg sind am Wochenende mehr als 400 Menschen überprüft worden. Dabei seien gut 90 Aufenthaltsverbote ausgesprochen und acht Platzverweise erteilt worden, sagte eine Polizeisprecherin am Montag. Zudem gab es eine Festnahme. Schlagwerkzeuge, Pyrotechnik und schwarze Masken wurden sichergestellt. 45 Menschen wurden in Gewahrsam genommen, 44 davon am Sonntagabend. Sie gehörten zu etwa 300 Menschen, die sich über das Internet zu einem „Spaziergang durch das Gefahrengebiet“ verabredet hatten, um gegen diese Maßnahme der Polizei in zentralen Stadtteilen Hamburgs zu protestieren. dpa

AFGHANISTAN

Zehnjähriges Mädchen sollte Selbstmordanschlag verüben

Kabul - Ein Grenzposten der afghanischen Polizei hat im Süden des Landes ein zehnjähriges Mädchen vor einem erzwungenen Selbstmordanschlag gerettet. Das Kind habe bereits eine Bombenweste getragen und sei festgenommen worden, bevor es den Sprengsatz zünden konnte, teilten die Behörden am Montag in der Provinz Helmand mit. Das Mädchen sagte später, ihr Bruder habe ihr aufgetragen, die Sprengstoffweste anzuziehen, „zu dem Checkpoint zu gehen und den Knopf zu drücken“. Er habe ihr noch gesagt, dass ihr nichts passieren werde, bevor er geflohen sei. Der Bruder ist dem Innenministerium zufolge ein Kommandeur der radikalislamischen Taliban. In der Vergangenheit haben die Taliban mehrfach Kinder als Selbstattentäter missbraucht. dpa/AFP

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