Politik : NACHRICHTEN

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Papadopoulos

ZYPERN

Früherer Präsident

Papadopoulos gestorben

Nikosia - Im Alter von 74 Jahren ist der Ex-Präsident Zyperns, Tassos Papadopoulos, gestorben, wie der nationale Hörfunk mitteilte. Der griechisch-zyprische Nationalist hatte sich 2004 gegen einen UN-Wiedervereinigungsplan der geteilten Mittelmeerinsel ausgesprochen und das mit mangelnden Sicherheitsgarantien begründet. Bei der Präsidentschaftswahl im Februar dieses Jahres hatte er erneut kandidiert, war aber dem Linkspolitiker Demetris Christofias unterlegen.AFP

VATIKAN

Katholische Kirche bekräftigt Nein

zur künstlichen Befruchtung

Berlin - Die Römische Glaubenskongregation im Vatikan spricht sich gegen künstliche Befruchtung und Stammzellforschung aus. Die Vernichtung von Embryonen verstoße gegen die Menschenwürde. Allerdings dürften kranke Kinder bei Gefahr mit Medikamenten behandelt werden, die mithilfe der Stammzellforschung hergestellt worden seien. Erstmals im 21. Jahrhundert hat die katholische Kirche damit einen Grundsatztext zu bioethischen Fragen vorgelegt.KNA

INDIEN

Schäuble: Mitglieder der Lashkar-e-Taiba auch in Deutschland

Neu-Delhi - Mitglieder der mutmaßlich für die Terrorserie von Bombay verantwortlichen Extremistengruppe Lash kar- e-Taiba (LeT) halten sich laut dem Bundesinnenministerium auch in Deutschland auf. Es handele sich um Einzelpersonen, nicht um eine Organisationsstruktur, sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble bei einem Besuch in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi. Man gehe davon aus, dass die Mitglieder der Gruppe „in Deutschland nicht unmittelbar Anschläge vorbereiten“.dpa

SIMBABWE

Hilfsorganisationen warnen vor Ausweitung der Cholera-Epidemie

Harare - Internationale Hilfsorganisationen und auch Nachbarländer warnen immer eindringlicher vor einer Ausweitung der Cholera in Simbabwe. Die Regierung des Landes bezeichnete den Ausbruch der Epidemie dagegen als „neokolonialistische biologische Attacke“. Nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation fielen der Epidemie bislang knapp 800 Menschen zum Opfer, 16 700 sind an der Cholera erkrankt. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte Präsident Robert Mugabe zur Einsicht auf. „Er sollte für sein Land und sein Volk, die viel zu lange und viel zu viel gelitten haben, in die Zukunft blicken.“ dpa

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