Politik : NACHRICHTEN

IRAK

Mehr als 20 Tote

und Dutzende Verletzte bei Anschlag

Bagdad - Bei einem Autobomben anschlag auf einem belebten Platz in Bagdad sind am Samstag mindestens 20 Menschen getötet worden. Mehr als 50 wurden nach irakischen Militärangaben verletzt. Der Sprengsatz detonierte am Mittag auf dem Al-Sahra-Platz im schiitischen Stadtviertel Kasimija. Beim Versuch, eine Bombe in Mussajjib südlich von Bagdad zu entschärfen, kamen laut Polizei ein Soldat und zwei zivile Helfer ums Leben. AP

Flüchtiger Al-Qaida-Anführer Farhan

von Polizei getötet

Ramadi - Einen Tag nach seiner aufsehenerregenden Flucht aus einem irakischen Gefängnis ist der Al-Qaida-Anführer Imad Ahmed Farhan von der Polizei erschossen worden. Die Sicherheitskräfte umzingelten nach eigenen Angaben Farhan sowie seine zwei ebenfalls flüchtigen Komplizen am Samstag in Ramadi. Bei der Flucht Farhans waren in der Nacht zu Freitag in einer Polizeiwache westlich von Bagdad sechs Polizisten und sieben Gefangene getötet worden. AFP

SRI LANKA

Armee meldet Schlag

gegen tamilische Rebellen

Colombo - Den sri-lankischen Truppen ist nach eigenen Angaben ein Schlag gegen die tamilischen Rebellen gelungen. Die Stadt Mulliawalai an der Nordostküste des Inselstaats sei vollständig zurückerobert worden, teilten die Streitkräfte am Samstag mit. Auch aus der umliegenden Provinz Mullaittivu seien die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) größtenteils vertrieben worden. Der seit einem Vierteljahrhundert anhaltende Bürgerkrieg ist in letzter Zeit eskaliert. Die tamilischen Rebellen kämpfen seit 1983 für einen eigenen Staat im Norden der Insel Ceylon. Dem Konflikt sind schon mehr als 70 000 Menschen zum Opfer gefallen. AP

AFGHANISTAN

Hilfswerk: Aufbau muss

trotz Gewalt intensiviert werden

Kabul/Braunschweig - Trotz zunehmender Gewalt in Afghanistan warnt die Hilfsorganisation Shelter Now vor einem Rückzug aus dem krisengeschüttelten Land. „Uns bleibt keine Wahl – wir müssen dort viel stärker investieren in den Wiederaufbau und in nachhaltige Projekte“, sagte der Vorsitzende von Shelter Now Germany, Udo Stolte. Das Hilfswerk, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, habe in Afghanistan schon viel schlimmere Zustände erlebt. Aktuell stehe dem Land und den aus Pakistan und dem Iran heimkehrenden Flüchtlingen nach schlechter Ernte ein harter Winter bevor. dpa

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