Politik : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Südwest-FDP nominiert Koch-Mehrin als EU-Spitzenkandidatin

Stuttgart - Die Unternehmensberaterin Silvana Koch-Mehrin soll nach dem Willen der Südwest-FDP die Liberalen erneut in den Europawahlkampf führen. Die FDP in Baden-Württemberg nominierte die 38-jährige Europaabgeordnete mit großer Mehrheit für Platz eins der FDP-Bundesliste. dpa

General Domröse übergibt Amt des Isaf-Stabschefs in Afghanistan

Kabul - Der Bundeswehr-General Hans-Lothar Domröse ist in der afghanischen Hauptstadt Kabul feierlich als Chef des Stabs der Internationalen Schutztruppe Isaf verabschiedet worden. Wie die Nato-geführte Isaf mitteilte, übergab Domröse nach einjähriger Amtszeit den Posten an den italienischen Generalmajor Marco Bertolini. dpa

SRI LANKA

Armee bombardiert weitere Stützpunkte der Rebellen

Colombo - Nach der Eroberung der Rebellenhauptstadt Kilinochchi hat Sri Lankas Armee nach eigenen Angaben weitere Stützpunkte der Tamilentiger im Norden der Insel bombardiert. Zugleich explodierte erneut ein Sprengsatz im Geschäftszentrum der Hauptstadt Colombo, wobei mindestens drei Menschen verletzt wurden. Ein Militärsprecher machte Rebellen für den Anschlag verantwortlich. Das Militär setzte seine Offensive im Norden des Inselstaates fort. Kampfflugzeuge griffen nach Armeeangaben einen Seestützpunkt der „Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) an, während Hubschrauber und Bodentruppen Stellungen der Rebellen an Land beschossen.AP

PAKISTAN

Regierung will Dialog mit Indien wieder aufnehmen

Islamabad - Die pakistanische Regierung will die seit den Terroranschlägen in Bombay unterbrochenen Friedensgespräche mit Indien so bald wie möglich wieder aufnehmen. Außenminister Shah Mahmood Qureshi sagte, der „bedauerliche Terrorangriff“ sei ein Rückschlag für die bilateralen Beziehungen gewesen. Ziel sei es nun, den Dialog fortzusetzen und sich auf eine Normalisierung des Verhältnisses zuzubewegen. dpa

CHINA

Fast 1300 Menschen in Provinz Xinjiang festgenommen

Peking - In der mehrheitlich von muslimischen Uiguren bewohnten nordwestchinesischen Region Xinjiang sind im vergangenen Jahr knapp 1300 Menschen wegen des Verdachts auf Gefährdung des Staates festgenommen worden. 2008 seien in den ersten elf Monaten 1295 Menschen verhaftet worden, die als staatsgefährdend eingeschätzt worden seien, berichtete die Zeitschrift der chinesischen Staatsanwaltschaft. Bei den Festgenommenen handele es sich um mutmaßliche Terroristen, militante Separatisten oder religiöse Extremisten. Dem Bericht zufolge wurden 1154 Festgenommene angeklagt, verurteilt oder bestraft. Die Justizbehörden seien angewiesen worden, hart gegen mutmaßliche radikale Oppositionelle vorzugehen. AFP

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