Politik : NACHRICHTEN

Passauer Polizeichef Mannichl

kehrt wieder ins Amt zurück

Passau - Der Passauer Polizeichef Alois Mannichl kehrt gut drei Wochen nach dem Mordanschlag auf ihn am Mittwoch

wieder ins Amt zurück. Mannichl werde die Arbeit im vollen Umfang aufnehmen, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Niederbayern. Mannichl habe sich nach dem Messerangriff vom 13. Dezember gut erholt. Die Ermittler haben derweil weiterhin keine heiße Spur des Mannes, der Mannichl niedergestochen hatte. Weil der Angreifer den Polizeichef vor der Attacke mit rechtsextremen Parolen beschimpft hatte, vermuten die Ermittler ihn in der rechten Szene. AFP

Al-Wazir schließt Schwarz-Grün

mit Koch in Hessen aus

Berlin - Der hessische Grünen-Fraktions- und Landeschef Tarek Al-Wazir hat Spekulationen zurückgewiesen, seine Partei sei nach den Landtagswahlen am 18. Januar offen für eine Zusammenarbeit mit der CDU. „Wir werden auf keinen Fall mit Roland Koch koalieren“, betonte Al-Wazir im Gespräch mit dem Tagesspiegel. Er war in Medienberichten vom Wochenende mit der Aussage zitiert worden, wenn Schwarz-Gelb die Mehrheit ver fehlen sollte, schlössen die Grünen „ausdrücklich keine Option aus“. cas

Merkel plädiert für eine

weitreichende Patientenverfügung

Berlin - In der Debatte um Patientenverfügungen unterstützt Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eine vergleichsweise weitreichende Geltung der Willenserklärungen von Schwerkranken. Sie habe wie 56 weitere Abgeordnete der Union, der SPD, der Linken und der FDP den Gesetzentwurf von Wolfgang Zöller (CSU) und Hans Georg Faust (CDU) unterzeichnet, teilte der Bundestag mit. Nach dem Entwurf sollen schriftliche und mündliche Patientenverfügungen bei jeder Art von Erkrankung und unabhängig vom Krankheitsstadium gelten. Der Arzt muss allerdings immer prüfen, ob die Willenserklärung zur aktuellen Situation passt. epd

Ex-Beamter muss Druckerpatronen für 490 000 Euro ersetzen

Koblenz - Ein ehemaliger Beamter des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung muss der Behörde rund 490 000 Euro Schadenersatz für gestohlene Druckerpatronen leisten. Das entschied das Verwaltungsgericht Koblenz. Es wies damit eine Klage des Mannes gegen den Kostenbescheid des Bundesamtes zurück. Der geständige und mittlerweile entlassene Beamte hatte 2003 bis 2007 in großem Stil Druckerpatronen entwendet und verkauft. ddp

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