Politik : NACHRICHTEN

Zehntausende Kinder nach Reform

ohne Krankenkassenschutz

Hamburg - In Deutschland sind zehntausende Kinder ohne Krankenversicherungsschutz. Grund dafür ist nach einem „Spiegel“-Bericht eine Regelungslücke in der Gesundheitsreform. Weil viele Geringverdiener mit ihren Kassenbeiträgen in Rückstand geraten, verlieren auch Familienangehörige ihren Anspruch auf Behandlung im Krankheitsfall. Wie bei den Eltern deckt der Versicherungsschutz demnach auch bei den Kindern nur noch Notfälle sowie die Behandlung akuter und schmerzhafter Erkrankungen ab.AFP

Mitgliederschwund bei SPD

geht auch mit Müntefering weiter

Hamburg - Seit Amtsantritt des neuen Vorsitzenden Franz Müntefering im Oktober 2008 verlassen Mitglieder nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ in ebenso hoher Zahl die SPD wie zuvor unter Parteichef Kurt Beck. Insgesamt schrumpfte die Zahl der Mitglieder von November 2007 bis November 2008 demnach um 18 685. Allerdings verliert auch die CDU Mitglieder. Bei ihr wurde laut „Spiegel“ im gleichen Zeitraum eine Abnahme um 8858 Mitglieder registriert. Gleichwohl habe die CDU im Juni 2008 erstmals mehr Mitglieder als die SPD verzeichnet. Im November 2008 standen laut „Spiegel“ 530 194 Christdemokraten insgesamt 522 668 Sozialdemokraten gegenüber.AFP

Deutsche Stiftungen verlieren

zehn Prozent der Erträge

Berlin - Die Finanzkrise macht auch vor deutschen Stiftungen nicht halt. „Wir rechnen damit, dass die Erträge aus Zinsen und Wertpapieren im Jahr 2009 um zehn Prozent zurückgehen werden“, sagte der Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Stiftungen, Hans Fleisch, der dpa. Allerdings besäßen deutsche Stiftungen eher konservative Anlagen. „Die meisten haben nur einen geringen Aktienanteil in ihrem Portfolio“, sagte Fleisch. Im Zuge der Finanzkrise haben in den USA mehrere Stiftungen große Teile ihres Vermögens eingebüßt. Die Harvard-Universität machte mehrere Milliarden US-Dollar Verlust. dpa

BA-Chef Weise befürchtet

bis zu vier Millionen Arbeitslose

Düsseldorf - Wegen der Wirtschaftskrise befürchtet der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, bis zu vier Millionen Arbeitslose. „Ich kann nicht mehr ausschließen, dass die Zahl der Arbeitslosen auf vier Millionen steigt“, sagte Weise der „Rheinischen Post“. Laut Weise reichen die Finanzreserven der Bundesagentur von 17 Milliarden Euro ohne Beitragserhöhung für eineinhalb Jahre. „Dauert die Krise länger, dann wären die Reserven aufgebraucht“, sagte der BA-Chef.AFP

Saar-FDP zieht mit Landeschef Hartmann in den Wahlkampf

Saarbrücken - Die saarländische FDP zieht mit ihrem Landeschef Christoph Hartmann (36) als Spitzenkandidat in den Landtagswahlkampf. Auf einem Parteitag wählten die Delegierten Hartmann auf den ersten Platz der Landesliste. Im Saarland wird am 30. August gewählt. dpa

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