Politik : NACHRICHTEN

Verdächtige im Fall Mannichl hatten Alibi vom Staatsschutz

München - Das nach dem Anschlag auf den Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl zunächst tatverdächtige Neonazi- Paar aus München hatte ein wasserdichtes Alibi – vom Staatsschutz und der Polizei. Wie das Magazin „Focus“ berichtet, hatten sich der 33-Jährige und seine 22-jährige Frau zur Tatzeit mit Gesinnungsgenossen in Erding bei München getroffen und waren dabei von Beamten des Verfassungsschutzes und der Polizei beobachtet worden. dpa

Präsidentschaftskandidatin Schwan kritisiert Amtsinhaber Köhler

Berlin - Die SPD-Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl, Gesine Schwan, hat Amtsinhaber Horst Köhler indirekt vorgeworfen, zur Politikmüdigkeit in Deutschland beizutragen. Sie selbst würde „der Versuchung widerstehen, unter Berufung auf die Stimme des Volkes die aktiven Politiker zu kritisieren und dadurch die Politikverdrossenheit nur noch weiter zu schüren“, sagte Schwan dem „Hamburger Abendblatt“. rtr

Termin für neuen Prozess wegen Rekrutenmisshandlungen unklar

Münster - Für die Neuauflage des Prozesses um Misshandlungen an Rekruten einer Coesfelder Kaserne gibt es bislang keinen konkreten Termin. Der Bundesgerichtshof (BGH) müsse zunächst noch über die Revisionen zu acht Urteilen gegen weitere Bundeswehrausbilder entscheiden, sagte ein Sprecher des Landgerichts Münster. Am vergangenen Mittwoch hatte der BGH die Urteile gegen vier Bundeswehrausbilder verworfen. Den Männern drohen nun in dem neuen Prozess härtere Strafen. ddp

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