Politik : NACHRICHTEN

SOMALIA

Piraten kapern

griechisches Schiff

Athen - Piraten haben vor der Küste von Somalia einen griechischen Frachter mit 24 Besatzungsmitgliedern an Bord gekapert. Die unter der Flagge von St. Vincent fahrende „Titan“ wurde am Donnerstagabend im Gold von Aden überfallen, teilte das Athener Schiffahrtsministerium am Freitag mit. Trotz der Anwesenheit vieler Kriegsschiffe aus mehreren Ländern dauern die Überfälle von Piraten vor Somalia weiter an. Im Februar haben sie bereits einen griechischen Frachter mit 22 Besatzungsmitgliedern in ihre Gewalt gebracht. AP

RUSSLAND

Viele Tote bei Kämpfen

im Nordkaukasus

moskau - Bei Kämpfen zwischen russischen Polizeieinheiten und Rebellen im Nordkaukasus sind mindestens neun Menschen getötet worden. In den Bergen der Teilrepublik Dagestan lieferten sich beide Seiten zwei Tage lang Gefechte, nachdem die Rebellen einen Polizeihubschrauber beschossen hatten. Das teilte der russische Inlandsgeheimdienst am Freitag nach Angaben der Agentur Itar-Tass mit. Drei der Toten sind Polizisten, die übrigen Rebellen. dpa

AFGHANISTAN

US-Armee: 30 Aufständische

in Süden des Landes getötet

Kabul/Islamabad - Bei schweren Gefechten in der südafghanischen Provinz Helmand sind nach Angaben der US-Armee 30 radikalislamische Aufständische getötet worden. Wie es hieß, wurde eine von afghanischen Soldaten geführte Patrouille von ihnen mit Panzerfäusten angegriffen. Die Truppen hätten das Feuer erwidert und seien dabei aus der Luft unterstützt worden. dpa

TUNESIEN

Präsident Ben Ali verspricht „transparente“ Wahlen

Tunis - Der tunesische Präsident Zine El Abidine Ben Ali hat für dieses Jahr „transparente“ Wahlen versprochen. Er werde die Arbeit ausländischer Beobachter erleichtern, sagte der 72-Jährige am Freitag zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit des nordafrikanischen Landes von Frankreich. Ben Ali ist seit 1987 an der Macht und will im Herbst erneut kandidieren. Er warnte die Journalisten davor, „die Aufmerksamkeit auf Fehler und Missbrauch zu konzentrieren“ und sich Aktivitäten hinzugeben, die „nichts mit Freiheit und Demokratie zu tun“ hätten. Die Zeitungen sollten sich stattdessen lieber um „die Sorgen der Bürger“ kümmern, sagte der Staatschef. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben