Politik : NACHRICHTEN

Nach der Strafanzeige bleibt das Schicksal der Piraten ungewiss

Berlin/Kiel - Das Schicksal der sieben Piraten, die von der deutschen Marine am Horn von Afrika festgesetzt wurden, ist weiter ungewiss. Die Bundesregierung hat über die Bundeswehr Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Kiel gestellt, diese leitete ein Ermittlungsverfahren ein. Kiel ist der Heimathafen des Marine-Tankers „Spessart“, den die Piraten am Sonntag angegriffen hatten. Das Bundesinnenministerium und das Auswärtige Amt führen derzeit Gespräche mit kenianischen Behörden, um zu klären, ob die Piraten nach Kenia überstellt werden können und ob dort die Möglichkeit zu einer Strafverfolgung besteht. dpa

Hamburg hat bundesweit

erstes Waffenzentralregister

Hamburg - Mit dem bundesweit ersten zentralen Waffenregister will der Stadtstaat Hamburg alle Besitzer legaler Waffen schärfer kontrollieren. „Unsere Sicherheitsbehörden können bei ihren Einsätzen jederzeit auf Knopfdruck die umfassenden Daten abrufen“, sagte Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU). Er forderte ein zentrales Waffenregister für ganz Deutschland nach dem Vorbild Hamburgs. Derzeit gebe es bundesweit mehr als 500 zuständige Behörden, die nicht miteinander vernetzt sind, kritisierte Ahlhaus. Ahlhaus betonte, die Hamburger Waffennachweisdatei (Wanda) wurde bereits seit 2003 entwickelt und sei daher nicht als Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden entstanden. dpa

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