Politik : NACHRICHTEN

NATO

Albanien und Kroatien neu dabei

Washington/Brüssel - Unmittelbar vor dem Jubiläums-Gipfel der Nato sind die Balkan-Länder Kroatien und Albanien wie geplant dem Verteidigungsbündnis beigetreten. Das gab das US-Außenministerium bekannt. In einer Zeremonie hinterlegten die Botschafter beider Länder in Washington die Ratifikationsurkunden. Damit hat die Nato jetzt 28 Mitglieder. dpa

RUSSLAND

Menschenrechtler verprügelt

Moskau - Ein brutaler Angriff auf den bekannten Moskauer Menschenrechtler Lew Ponomarjow (67) hat international Empörung ausgelöst. Auch russische Organisationen forderten eine schnelle Klärung des Überfalls. Ponomarjow war nach einem Treffen mit der deutschen Ex-Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) vor seinem Haus zusammengeschlagen worden. dpa

USA

Clinton betont Menschenrechte

Washington - In einer weiteren Abkehr von der Politik des früheren Präsidenten George W. Bush streben die USA erstmals einen Sitz im UN-Menschenrechtsrat an. „Die Menschenrechte sind ein wesentliches Element amerikanischer Außenpolitik“, begründete Außenministerin Hillary Clinton. Das Gremium wird im Mai neu gewählt. dpa

Politikerin gibt Steuersünde zu

Washington - Die Regierungsbildung von US-Präsident Barack Obama wird erneut von einem Steuerproblem eingeholt: Die designierte Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius hat nach der Entdeckung „unbeabsichtigter Fehler“ mehr als 7000 Dollar (5300 Euro) Steuern nachgezahlt.AP

ARGENTINIEN

Ex-Präsident Alfonsin gestorben

Buenos Aires - Der frühere argentinische Präsident Raul Alfonsin ist tot. Nach Angaben seines Arztes erlag er am Dienstagabend im Alter von 82 Jahren einem Krebsleiden. Alfonsin war von 1983 bis 1989 Staatsoberhaupt und gilt als Symbol des friedlichen Übergangs von der Militärdiktatur (1976 bis 1983) zur Demokratie. AFP

TSCHECHIEN

Prag strebt Neuwahlen an

Prag - In Tschechien zeichnen sich Neuwahlen und der Einsatz einer parteilosen Übergangsregierung noch vor Ende der Prager EU-Ratspräsidentschaft als Weg aus der Regierungskrise ab. Nachdem die Mitte-rechts-Koalition von Ministerpräsident Mirek Topolanek vor einer Woche gestürzt worden war, verständigte sich Topolanek entsprechend mit der sozialdemokratischen Opposition. dpa

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