Politik : NACHRICHTEN

GROSSBRITANNIEN

E-Mail-Panne der Regierung

London - Die britische Regierung ist wegen einer Peinlichkeit in die Schlagzeilen geraten. Ein hochrangiger Berater von Premierminister Gordon Brown verschickte E-Mails über eine geplante „Schmutzkampagne“ gegen die Opposition von seinem Downing-Street-Konto an einen Blogger. In den Mails stünden Anzüglichkeiten und intime Details etwa über den Chef der Konservativen, David Cameron, schrieb die Zeitung „Daily Telegraph“. Der Autor Damian McBride - Browns Strategieberater und Ex-Pressesprecher - trat am Samstag zurück. dpa

AFGHANISTAN

Geistlicher verteidigt Ehegesetz

Kabul - Der führende schiitische Geistliche in Afghanistan hat das umstrittene Ehegesetz verteidigt, das Frauen verpflichtet, mindestens alle vier Tage mit ihrem Mann zu schlafen. Mohammad Asif Mohseni sagte, das Gesetz könne nicht mehr geändert werden, da es von beiden Kammern des Parlaments beschlossen und von Karsai unterzeichnet worden sei. Der Westen, der sich für die Einführung der Demokratie in Afghanistan einsetze, solle diese demokratische Entscheidung respektieren. AP

IRAK

Saddams Waffe zurück

Bagdad - Die USA geben dem Irak eine Prunkwaffe des hingerichteten früheren Staatschefs Saddam Hussein zurück. Es handelt sich um ein Schnellfeuergewehr vom Typ AK-47 mit Perlen- und Chromverzierungen und einem Foto Saddam Husseins. Ein Sprecher der US-Zollbehörde erklärte, die irakische Regierung habe die USA um die Herausgabe der Waffe gebeten, die vom US-Heer in die Vereinigten Staaten gebracht worden war. Das Gewehr soll in einem Museum ausgestellt werden. AP

TÜRKEI

Kurden töten Soldaten

Ankara - Zwei türkische Soldaten sind am Freitag bei Zusammenstößen mit kurdischen Separatisten in der Südost-Türkei getötet worden. Die Mitglieder der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK) hätten das Feuer auf die Armeestreife eröffnet, erklärte die Armee. dpa

FRANKREICH

Radioaktiver Müll in der Champagne Paris - Ein Industrieunternehmen soll in der Champagne radioaktive Thorium-Abfälle vergraben haben. Nahe der früheren Feuerzeugfabrik in Pargny-sur-Saulx sei ungewöhnliche Radioaktivität gemessen worden, teilte das französische Umweltministerium mit. dpa

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