Politik : NACHRICHTEN

IRAN

Ahmadinedschad kündigt Vorschläge im Atomstreit an

Teheran - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die Bereitschaft für weitere internationale Verhandlungen über das umstrittene Atomprogramm seines Landes bekräftigt. Zugleich kündigte er am Mittwoch ein Paket neuer Vorschläge zur Beilegung des Atomstreits an. Die iranische Initiative werde Gerechtigkeit, Respekt und internationale Zusammenarbeit garantieren, sagte der iranische Präsident nach Angaben der Nachrichtenagentur Mehr. dpa

EU

Deutschland bekommt aus Brüssel

360 Millionen Euro zurück

Brüssel - Deutschland bekommt fast 360 Millionen Euro von der EU zurück. Vom 115,8 Milliarden schweren EU-Haushalt für 2008 blieben insgesamt 1,8 Milliarden Euro übrig, wie die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mitteilte. Dieser Überschuss wird den 27 Mitgliedstaaten nun für das nächste Haushaltsjahr gutgeschrieben. Die Bundesrepublik erhält als größter EU-Nettozahler die höchste Gutschrift. AP

GROSSBRITANNIEN

Weiterer Polizist nach G-20-Demo suspendiert

London – Bei den Ermittlungen zum Polizeieinsatz gegen Gegner des G-20-Gipfels in London ist ein weiterer Polizist suspendiert worden. Nach der Auswertung eines bei Youtube veröffentlichten Videofilms darf ein Beamter bis auf Weiteres nicht mehr zum Dienst erscheinen, der eine Demonstrantin geschlagen hat, wie ein Polizeisprecher mitteilte. AP

USA

Schicksal von NS-Verbrecher Demjanjuk bleibt ungewiss

Washington/Berlin - Das Schicksal des mutmaßlichen NS-Verbrechers John Demjanjuk bleibt ungewiss: Nachdem die Abschiebung des 89-Jährigen aus den USA nach Deutschland im letzten Moment aufgrund eines Gerichtsbeschlusses gestoppt wurde, stehen nun weitere juristische Auseinandersetzungen bevor. Der Sprecher der Familie, Ed Nishnic, kündigte an, dem Berufungsgericht in Cincinnati (Ohio) den „schlimmen Gesundheitszustand“ seines Ex-Schwiegervaters schildern zu wollen. Eine Abschiebung des gebürtigen Ukrainers, der während der Nazi-Zeit an der Ermordung von 29 000 Juden im Vernichtungslager Sobibor im besetzten Polen mitgewirkt

haben soll, wäre „Folter“. dpa

Papst lehnt Caroline Kennedy

als Botschafterin ab

Washington - Der Vatikan lehnt Caroline Kennedy, Tochter des 1963 ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy, als US-Botschafterin am Heiligen Stuhl ab. Grund sei, dass die 51-jährige Katholikin für das Recht auf Abtreibung sowie für embryonale Stammzellenforschung eintritt, berichtete der britische Sender BBC am Mittwoch. dpa

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