Politik : NACHRICHTEN

IRAN
US-iranische Journalistin Saberi kommt frei

Teheran - Die US-iranische Journalistin Roxana Saberi ist wieder frei. Die 32-Jährige verließ am Montag das Ewin-Gefängnis in Teheran. Zuvor war in einem Berufungsverfahren ihre achtjährige Haftstrafe in eine zweijährige Bewährungsstrafe umgewandelt worden. Nach Angaben ihres Vaters Reza Saberi soll sie so bald wie möglich in die USA zurückkehren. Saberi war im April in erster Instanz wegen Spionage für die USA zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Die als Tochter eines iranischen Vaters und einer japanischen Mutter in den USA geborene Journalistin lebte seit 2003 im Iran und arbeitete für die US-Rundfunkanstalten Fox News und für die britische BBC. AFP

AFGHANISTAN
Kommandowechsel an der Spitze der US-Truppen

Washington – Der Kommandeur der US-Truppen in Afghanistan, General David McKiernan, wird nach weniger als einem Jahr im Amt abgelöst. Verteidigungsminister Robert Gates kündigte am Montag an, er werde den früher für Spezialeinsätze im Irak und in Afghanistan zuständigen Generalleutnant Stanley McChrystal zum Nachfolger von McKiernan ernennen. McChrystal ist Mitglied des US-Generalstabs. Der Verteidigungsminister begründete seine Entscheidung auf einer Pressekonferenz mit der Notwendigkeit, gemäß der von US-Präsident Barack Obama konzipierten „neuen Politik“ neu an den Militäreinsatz in Afghanistan heranzugehen. AFP

GROSSBRITANNIEN
Brown entschuldigt sich für Spesenabrechnungen

London - Nach den Enthüllungen über die Spesenabrechnungen britischer Politiker hat sich Premierminister Gordon Brown für das Verhalten der Abgeordneten entschuldigt. Er wolle sich im Namen der Politiker und aller Parteien entschuldigen, sagte Brown im nordenglischen Harrogate. Die Abgeordneten müssten dem öffentlichen Interesse und nicht sich selber dienen. Der „Daily Telegraph“ hatte am Freitag enthüllt, dass Brown selbst umgerechnet rund 6700 Euro als Kosten für eine Putzfrau dem Staatshaushalt in Rechnung gestellt hatte. Der Chef der Konservativen, David Cameron, forderte alle Abgeordneten auf, sich für die Abrechnungen zu entschuldigen. AFP

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