Politik : Nachrichten

NAHOST

Parlamentspräsident

der Hamas kommt frei

Gaza/Tel Aviv - Israel will den palästinensischen Parlamentspräsidenten Asis Dweik von der radikalislamischen Hamas nach fast drei Jahren Haft freilassen. Dweik war im August 2006 im Zuge einer Festnahmewelle nach der Entführung des israelischen Soldaten Gilad Schalit verhaftet worden. Etwa drei Dutzend Hamas-Minister und Abgeordnete sind weiterhin in israelischen Gefängnissen. dpa

VATIKAN

Priesterweihen der Piusbrüder

für unrechtmäßig erklärt

Rom - Die geplanten Priesterweihen der ultrakonservativen Piusbruderschaft bleiben aus Sicht des Vatikans illegal. Wenige Tage vor der Ernennung mehrerer Priester durch die umstrittene traditionalistische Vereinigung in den USA, im bayerischen Zaitzkofen bei Regensburg und in der Schweiz bezeichnete der Vatikan sie am Mittwoch in einer offiziellen Note als „weiterhin unrechtmäßig“. Die Piusbrüder hätten so lange keinen Status in der Kirche, „bis Fragen der kirchlichen Lehre geklärt sind“, hatte der Papst schon zuvor erklärt. epd

NORDKOREA

Pjöngjang räumt Konten

im Ausland

Seoul - Nach dem Sanktionsbeschluss des Weltsicherheitsrats zu seinem jüngsten Atomtest zieht Nordkorea nach einem Zeitungsbericht offensichtlich seine Guthaben im Ausland ab. Das kommunistische Land habe damit begonnen, Konten im chinesischen Macau und anderswo aus Furcht davor zu räumen, dass sie eingefroren werden könnten, schrieb die südkoreanische Zeitung „Dong-A Ilbo“ unter Berufung auf Informanten in Peking. dpa

LETTLAND

Regierung spart

an Gehältern und Sozialem

Riga/Brüssel - Mit drastischen Sparmaßnahmen will Lettland den drohenden Staatsbankrott abwenden. Die Mehrheit der Abgeordneten im Parlament in Riga beschlossen am Mittwoch Gehaltskürzungen im Staatsdienst um 20 Prozent, zehn Prozent niedrigere Renten, die Senkung des Mindestlohns und die Schließung von Krankenhäusern. Premier Valdis Dombrovskis will so die Staatsausgaben um zehn Prozent verringern. dpa

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