Politik : NACHRICHTEN

ALGERIEN

Islamisten töten 24 Gendarme

Algier - Bei einem Angriff auf einen Geleitschutz für chinesische Arbeiter haben islamistische Terroristen in Algerien 24 Gendarmen getötet. Der Konvoi sei am Mittwochabend bei Bordj Bou Arreridj etwa 130 Kilometer südöstlich von Algier überfallen worden, verlautete am Donnerstag aus Sicherheitskreise in Algier. Die Al Qaida im islamischen Maghreb (AQMI) hat bereits mehrfach ausländische Unternehmen in Algerien angegriffen. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Am Dienstag wurden angeblich 20 AQMI-Kämpfer in Mali nahe der algerischen Grenze bei einem Militärangriff auf ihr Lager getötet.AP

SOMALIA

Minister kommt bei Anschlag um

Mogadischu -Beim schwersten Selbstmordanschlag in der Geschichte Somalias haben islamistische Rebellen den Sicherheitsminister des Landes und mindestens 24 weitere Menschen getötet. Der Attentäter habe ein mit Sprengstoff beladenes Auto vor einem Hotel in der Stadt Baladwayne zur Detonation gebracht, teilten Regierungsvertreter am Donnerstag mit. Zu dem Anschlag bekannte sich die Islamisten-Gruppe Al-Shabaab.AFP

GROSSBRITANNIEN

Unterhaus veröffentlicht Spesenliste

London - Nach der beispiellosen Spesenaffäre in Großbritannien hat das Parlament im Internet die Abrechnungen seiner Abgeordneten veröffentlicht. Die kompromittierenden Details, die bereits seit Wochen für Empörung sorgen, werden den Besuchern der Website allerdings vorenthalten: Die wichtigsten Informationen sind geschwärzt. Am Mittwochabend trat die Staatssekretärin im Finanzministerium, Kitty Ussher, zurück. Auch ihr wurde Spesenmissbrauch vorgeworfen. AP

PERU

Indio-Führer im Exil

Managua/Lima - Der Anführer monatelanger erfolgreicher Proteste peruanischer Indios gegen die wirtschaftliche Ausbeutung der Amazonasregenwälder, Alberto Pizango, ist am Donnerstag im Exil in in Nicaragua eingetroffen. Die peruanische Justiz hatte dem 44-jährigen Leiter der Indiovereinigung Aidesep vorgeworfen, zu der Indio-Revolte angestachelt zu haben, bei der am 5. Juni mindestens 34 Menschen getötet wurden. Ministerpräsident Yehude Simon forderte das Parlament unterdessen am Mittwoch offiziell auf, zwei umstrittene Dekrete zur Ressourcen-Nutzung im Amazonas-Regenwald endgültig aufzuheben. AFP

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