Politik : NACHRICHTEN

IRAK

63 Tote bei Bombenanschlag

Bagdad - Bei einem Bombenanschlag vor einer schiitischen Moschee im Nordirak sind am Samstag mindestens 63 Menschen getötet worden. Fast 200 Menschen wurden nach Polizeiangaben verletzt. Es war der schwerste Anschlag im Irak seit Ende April, als zwei Selbstmordattentäterinnen in Bagdad 71 Menschen mit in den Tod rissen. Der Sprengsatz war in einem Lastwagen versteckt und detonierte nach dem Mittagsgebet in der weitgehend von Turkmenen bewohnten Stadt Tasa, rund 20 Kilometer südlich von Kirkuk. Ob es sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt habe, werde noch ermittelt, teilte die Polizei mit. Die Moschee und mindestens acht umliegende Häuser wurden zerstört. AP

RUSSLAND

Moskau will Atomwaffen reduzieren

Amsterdam - Russland ist nach den Worten von Präsident Dmitri Medwedew in einem Abkommen mit den USA zur Reduzierung der Zahl seiner strategischen Atomwaffen bereit. Medwedew kommt nächsten Monat mit US-Präsident Barack Obama zusammen, um über einen Nachfolger für das bisher geltende START-Abkommen zu beraten. Ziel müsse eine „überprüfbare und echte“ Reduzierung der Zahl der Atomwaffen sein, sagte Medwedew in den Niederlanden. AP

AFGHANISTAN

US-Armee: 26 Zivilisten getötet

Washington - Das US-Militär hat eingestanden, dass durch Fehler bei einem Luftangriff in Afghanistan „wahrscheinlich“ 26 Zivilisten getötet wurden. Eine Untersuchung habe ergeben, dass bei dem Einsatz Anfang Mai von einem Kampfbomber nicht alle Vorgaben befolgt wurden, hieß es in einem in Washington veröffentlichten Bericht des US-Militärs. AFP

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