Politik : NACHRICHTEN

KUBA

Vertrauter von Raul Castro:

Obama hat Versprechen eingelöst

Havanna - Kubas Führung sieht in der Kuba- und Amerikapolitik von US-Präsident Barack Obama positive Signale. Obama habe angesichts der internationalen Konflikte und der weltweiten Krise eine schwere Aufgabe, sagte Parlamentspräsident Ricardo Alarcon im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Havanna. Gegenüber Kuba habe er jedoch bereits seine Versprechungen aus dem Wahlkampf eingelöst. Alarcon ist ein Vertrauter des kubanischen Präsidenten Raul Castro. dpa

SOMALIA

Parlament ruft Weltgemeinschaft

im Kampf gegen Islamisten zu Hilfe

Mogadischu - Angesichts anhaltender und heftiger Kämpfe hat das somalische Parlament die Weltgemeinschaft zu sofortiger militärischer Hilfe im Kampf gegen die Islamisten aufgerufen. Die Abgeordneten riefen die Nachbarländer und die internationale Gemeinschaft in ihrer Resolution vom Wochenende auf, möglichst innerhalb der nächsten 24 Stunden einzugreifen, wie Parlamentspräsident Scheich Adam Mohamed mitteilte. „Das Land ist in Gefahr“, erklärte Informationsminister Farhan Ali Mohamud. AP

BOSNIEN-HERZEGOWINA

Serben verurteilen Entscheidung des internationalen Beauftragten Inzko

Sarajevo - Mit scharfer Kritik hat die Serben-Führung in Bosnien auf die Entscheidung des internationalen Beauftragten in Bosnien-Herzegowina reagiert, die Beschlüsse ihres Parlaments außer Kraft zu setzen. Dieser Schritt des österreichischen Diplomaten Valentin Inzko sei „vollkommen unbegründet“, heißt es in einer am Sonntag in Banja Luka veröffentlichten Reaktion von Regierungschefs Milorad Dodik. Der mit breiten Vollmachten ausgestattete internationale Beauftragte hatte am Samstag per Dekret Beschlüsse des Parlaments der Serbenrepublik außer Kraft gesetzt. Die umstrittenen Entscheidungen verstießen klar gegen den Friedensvertrag von 1995, mit dem der Krieg beendet und Bosnien auf zwei gleichberechtigte Hälften, die muslimisch-kroatische Föderation und die Serbenrepublik, aufgeteilt wurde, heißt es in der Inzko-Entscheidung. dpa

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