Politik : NACHRICHTEN

CHINA

Völkermordvorwurf zurückgewiesen

Peking - Die chinesische Regierung hat Vorwürfe der Türkei zurückgewiesen, die Gewalt gegen Uiguren komme einem Völkermord gleich. China versuche lediglich, Ordnung und Stabilität in der Provinzhauptstadt Urumqi zu wahren, sagte ein Sprecher des Außenministeriums. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte die Gewalt gegen muslimische Uiguren als „eine Art Völkermord“ verurteilt. Das Terrornetzwerk Al Qaida hat unterdessen China wegen des Vorgehens gedroht. dpa/AFP

GROSSBRITANNIEN

Noch ein Minister geht

London - Der britische Gesundheitsminister Ara Darzi hat das Kabinett von Premierminister Gordon Brown verlassen. Darzi wolle sich auf seine Tätigkeit als Chirurg und die wissenschaftliche Arbeit konzentrieren, teilte Browns Büro mit. Brown hatte zuletzt mehrere Minister verloren; einige traten aus Protest gegen seine Regierungsarbeit zurück. AP

NORDIRLAND

21 Polizisten bei Krawallen verletzt

Belfast - Bei Krawallen in Nordirland sind mehr als 20 Polizisten verletzt worden. Die Randalierer attackierten die Sicherheitskräfte am Montagabend in mehreren Städten während der traditionellen Paraden des protestantischen Oranierordens mit Molotowcocktails, Steinen, Flaschen und Feuerwerkskörpern. Beobachter sprachen von den schlimmsten Ausschreitungen seit Jahren.dpa

AFGHANISTAN

Sechs Tote bei Hubschrauberabsturz

Kabul - Beim Absturz eines Hubschraubers im Süden Afghanistans sind mindestens sechs Menschen getötet worden. Der von der Nato-geführten Schutztruppe gecharterte Helikopter sei in der Provinz Helmand abgestürzt, sagte ein Behördenvertreter. Bei den Todesopfern handle es sich um Zivilpersonen. Am Boden sei ein Mensch verletzt worden.AP

MARSCHALLINSELN

Entschädigungsfonds geht Geld aus Majuro - Das für die Entschädigung von Atomwaffentestopfern im Pazifik zuständige US-Sondergericht hat seine Zahlungen eingestellt. Der Vorsitzende des Sondertribunals für die Marshallinseln sagte zur Begründung, Ende Mai seien nur noch knapp 121 000 Dollar im Fonds gewesen. Den Entschädigungsberechtigten stehen nach eigenen Angaben noch mehr als 23 Millionen Dollar zu.AFP

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