Politik : NACHRICHTEN

EU

In den meisten Mitgliedsländern Geburtenüberschuss

Luxemburg - Anders als Deutschland weisen die meisten übrigen Mitgliedstaaten der EU für 2008 einen Geburtenüberschuss auf. In der Europäischen Union wurden im vergangenen Jahr 5,4 Millionen Geburten verzeichnet, wie das EU-Statistikamt am Montag in Luxemburg mitteilte. Europaweit stieg die durchschnittliche Zahl der Neugeborenen pro 1000 Einwohner gegenüber 2007 um 0,3 auf 10,9. Die Zahl der Sterbefälle lag bei 4,8 Millionen. Das waren 9,3 Sterbefälle je 1000 Einwohner. Mehr Sterbefälle als Geburten gab es der Übersicht zufolge in Deutschland, Italien, den baltischen Staaten sowie Bulgarien, Rumänien und Ungarn. epd

TSCHETSCHENIEN

Fünf Polizisten

aus Hinterhalt getötet

Moskau - In der Kaukasusrepublik Tschetschenien sind fünf Polizisten bei einem Rebellenangriff getötet worden. Wie die russischen Nachrichtenagenturen Interfax und RIA Nowosti am Montag unter Berufung auf Polizeiangaben berichteten, wurden bei dem Angriff am späten Sonntagabend außerdem sechs Polizisten verletzt. Die Beamten waren demnach mit drei Autos auf einer Patrouille nahe der Stadt Itum-Kale im bergigen Süden des Landes unterwegs, als sie von den Rebellen aus einem Hinterhalt mit Maschinengewehren und Handgranaten angegriffen wurden. AFP

ISRAEL

Außenminister Lieberman

will bei Anklage zurücktreten

Jerusalem - Israels Außenminister Avigdor Lieberman hat für den Fall einer Anklage wegen Korruptionsverdachts seinen Rücktritt angekündigt. Wenn Chefankläger Menachem Masus der Empfehlung der Polizei folge und ein Verfahren einleite, werde er seine Ämter aufgeben, sagte Lieberman im Rundfunk. Am Sonntag hatte die Polizei eine Anklage wegen des Verdachts auf Bestechung, Betrug und Geldwäsche empfohlen. rtr

USA

Washington erwägt offenbar

Gefängnis für Guantanamo-Häftlinge

Washington - Die US-Regierung erwägt nach einem Bericht der „Washington Post“ die Verlegung von Häftlingen aus dem Lager Guantanamo auf Kuba in ein Spezialgefängnis in den USA. Wie das Blatt unter Berufung auf Regierungskreise berichtete, soll es in dem Hochsicherheitsgefängnis auch Gerichtssäle für Strafprozesse und Wohnbereiche geben. Der Vorschlag erntete harsche Kritik von Bürgerrechtlern und Republikanern.AFP

SPANIEN

Mallorca-Anschlag ohne Folgen

für Tourismus

Palma de Mallorca - Der Eta-Mord an zwei Polizisten hat für den Tourismus auf der spanischen Ferieninsel Mallorca offensichtlich keine nennenswerten Folgen. Wie die Regionalregierung der Balearen am Montag in Palma de Mallorca mitteilte, gab es seit dem Bombenanschlag am Donnerstag fast keine Stornierungen. „Mallorca ist zur Normalität zurückgekehrt“, sagte Tourismusminister Miquel Nadal. dpa

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