Politik : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Weiterer Sauerland-Terrorist

gesteht vor Gericht

Düsseldorf - Im Prozess gegen die vier mutmaßlichen Islamisten der Sauerland-Gruppe hat am Dienstag vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf auch der zweite Angeklagte, Adem Yilmaz, die geplanten Sprengstoffanschläge gestanden. Yilmaz bestätigte die Aufzeichnung aus seiner Vernehmung durch Beamte des BKA im Juni. Persönlich äußern wollte sich der 30-Jährige nicht. Der mutmaßliche Haupttäter, Fritz Gelowicz, hatte sich und Yilmaz als Drahtzieher der geplanten Anschläge auf US-Amerikaner in Deutschland bezeichnet. Der Mitangeklagte Daniel Schneider sei zögerlicher gewesen, der vierte Mann der Gruppe, Attila Selek, aus der Operation ausgestiegen.AP/ddp

Umweltschützer beantragen Aus

für Akw Krümmel

Kiel - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace will das Wiederanfahren des Atomkraftwerks Krümmel vor den Toren Hamburgs mit juristischen Mitteln verhindern. Dazu beantragte sie bei der schleswig-holsteinischen Atomaufsicht den Widerruf der Betriebsgenehmigung für das Atomkraftwerk, teilte ein Sprecher am Dienstag in Kiel mit. dpa

CDU-Schiedskommission bestätigt Ämterverbot für Walter

Wiesbaden - Der frühere hessische SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende und Parteivize Jürgen Walter darf in den nächsten beiden Jahren keine Parteiämter übernehmen. Die Schiedskommission des Bezirks Hessen-Süd bestätigte am Dienstag das Urteil der Vorinstanz, gegen das Walter Berufung eingelegt hatte. Der ehemalige SPD-Spitzenpolitiker habe sich gegenüber seiner Partei „grob illoyal“ verhalten, heißt es in dem Schriftsatz, der dem Tagesspiegel vorliegt. csl

PAKISTAN

Zwölf Tote bei US-Luftangriff

in Talibanhochburg

Islamabad - Knapp eine Woche nach dem tödlichen Luftangriff auf den pakistanischen Talibanführer Baitullah Mehsud sind im Stammesgebiet Südwaziristan erneut zwölf Menschen bei einem US-Raketenbeschuss getötet worden. Wie am Dienstag aus pakistanischen Geheimdienstkreisen verlautete, wurden sechs weitere Menschen verletzt. dpa

NAHOST

Generationswechsel bei Wahl

der Führungsgremien der Fatah

Bethlehem - Die Palästinenserorganisation Fatah hat bei der Wahl ihrer Führungsgremien einen Generationswechsel vollzogen. Die 2000 Delegierten des Fatah-Kongresses wählten den größten Teil des nun 23-köpfigen Zentralkomitees, dabei wurde nur wenige Mitglieder des bisherigen Gremiums wiedergewählt, wie die Fatah am Dienstag in Bethlehem mitteilte. Unter den neu Gewählten ist auch der in Israel gefangen gehaltene Fatah-Führer Marwan Barghuti. AFP

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