Politik : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Runder Tisch zu Heimkindern kann weitermachen

Berlin - Der Runde Tisch Heimkinder kann seine Arbeit ungehindert fortsetzen. Der Verein ehemaliger Heimkinder (VeH) scheiterte am Donnerstag vor dem Berliner Kammergericht mit seinem Antrag, künftig drei Delegierte und Rechtsanwälte in das Gremium entsenden zu können. Der Runde Tisch hatte diese Forderung abgelehnt. „Wir sind froh, dass wir mit der wichtigen und schwierigen Arbeit fortfahren können“, sagte Ex-Bundestagsvizepräsidentin Antje Vollmer (Grüne), die den Runden Tisch als Moderatorin leitet. epd/tib

Deutschlandtrand: SPD rutscht auf niedrigsten Stand ab

Köln - Die SPD kommt nicht aus dem Umfragetief heraus. In dem am Donnerstag veröffentlichten neuen ARD-Deutschlandtrend sackte sie mit bundesweit 22 Prozent auf den tiefsten jemals bei diesen Erhebungen gemessenen Wert ab. Gegenüber der Vorwoche büßte die Partei damit einen weiteren Punkt ein. Die Union legte zwei Punkte zu und erreichte 37 Prozent. FDP und Grüne verloren jeweils einen Punkt und fielen auf 15 beziehungsweise 12 Prozent. Die Linke büßte ebenfalls einen Punkt auf 9 Prozent ein. AP

NAHOST

Human Rights Watch: Israel tötete bei Gazaoffensive elf Zivilisten

Jerusalem - Während der Gazaoffensive zu Beginn des Jahres haben israelische Soldaten laut einem Bericht der Organisation Human Rights Watch elf unbewaffnete palästinensische Zivilpersonen getötet. Die Opfer, darunter fünf Frauen und vier Kinder, hätten weiße Flaggen getragen. Die Angaben zu den sieben Zwischenfällen stammten von jeweils mindestens drei Augenzeugen. AP

GROSSBRITANNIEN

Spekulationen über Begnadigung von Lockerbie-Attentäter

Edinburgh - Der zu lebenslanger Haft verurteilte Lockerbie-Attentäter Abdelbasset Ali al Megrahi könnte bald aus humanitären Gründen freikommen. Der Libyer, der in einem schottischen Gefängnis einsitzt, hat Krebs im Endstadium. Schottlands Justizminister Kenny MacAskill betonte jedoch, über eine etwaige Begnadigung werde erst in der kommenden Woche entschieden. BBC und Sky News berichteten, die Behörden wollten den ehemaligen Geheimdienstagenten nach Libyen ausreisen lassen. AP

KOSOVO

Nato-Generalsekretär Rasmussen will mehr Sicherheitskräfte

Pristina - Eine Verringerung der Friedenstruppe Kfor im Kosovo hängt nach den Worten von Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen von der Sicherheitslage in dem jungen Staat ab. Der neue Nato-Chef sagte bei seinem Antrittsbesuch in der Kosovohauptstadt Pristina, er habe deswegen von Kosovopräsident Fatmir Sejdiu und Regierungschef Hashim Thaci den zügigen Ausbau der neuen Sicherheitskräfte verlangt. dpa

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