Politik : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

Ex-General Kießling ist gestorben

Berlin - Der ehemalige stellvertretende Nato-Oberbefehlshaber Günter Kießling ist tot. Kießling sei in der Nacht zu Freitag im Alter von 83 Jahren in seinem Heimatort Rendsburg (Schleswig-Holstein) gestorben, bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Freitag in Berlin. Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) sagte, mit Kießling sei „einer der ranghöchsten und profiliertesten Offiziere der Bundeswehr gestorben“. 1983 geriet der frühere General, der 1956 vom Bundesgrenzschutz zur Bundeswehr wechselte, in die Schlagzeilen: Der Vier-Sterne-General war in den Verdacht geraten, regelmäßiger Gast in zwei Altstadt-Schwulenkneipen gewesen zu sein. Daraufhin war der General vom damaligen Bundesverteidigungsminister Manfred Wörner (CDU) als Sicherheitsrisiko eingestuft und vorzeitig in den Ruhestand geschickt worden. Später wurde er auf öffentlichen Druck hin rehabilitiert. ddp

KOREA

Einigung über Familientreffen

Seoul - Nach fast zweijähriger Unterbrechung lassen Süd- und Nordkorea im nächsten Monat wieder Begegnungen zwischen Familien zu, die seit Jahrzehnten voneinander getrennt leben. Die nächsten Treffen sollen vom 26. September bis zum 1. Oktober in Nordkorea stattfinden, kündigten Vertreter der Rotkreuz-Verbände beider Länder am Freitag nach Gesprächen am Kumgang-Gebirge an der nordkoreanischen Ostküste an. Mitglieder von 200 koreanischen Familien sollen daran teilnehmen können. dpa

» Mehr Politik? Jetzt Tagesspiegel lesen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben