Politik : NACHRICHTEN

GROSSBRITANNIEN

Lebenslange Haftstrafe für „Bomber“

London - Die drei „Flüssigbomber“ von London, die Flugzeuge sprengen und tausende Menschen mit in den Tod reißen wollten, sind zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden. Der 28-jährige Anführer der islamistischen Terroristen und seine beiden Komplizen müssen mindestens 40 sowie 36 und 32 Jahre ihrer Strafe verbüßen, entschied ein Gericht am Montag in London. dpa

EU

Kommissarin verzichtet

Kopenhagen - Die dänische EU-Landwirtschaftskommissarin Mariann Fischer Boel hat ihren Rückzug aus der EU-Kommission angekündigt. Die 66-Jährige habe vergangene Woche den dänischen Ministerpräsidenten Lars Loekke Rasmussen und Kommissionschef José Manuel Barroso informiert, sagte ein Mitarbeiter in Kopenhagen. Die Mitglieder der neuen EU-Kommission werden voraussichtlich Ende November bestimmt. AFP

VATIKAN

Gespräche mit Piusbrüdern

Paris - Die geplanten Gespräche zwischen dem Vatikan und der traditionalistischen Piusbruderschaft sollen nicht vor Mitte Oktober beginnen. Unter Berufung auf „autorisierte Quellen“ in Rom und im Mutterhaus der Piusbrüder in Econe schreibt die Tageszeitung „Le Figaro“, die Zusammensetzung der Dialogkommission stehe noch nicht fest. KNA

FRANKREICH

Minister fordert Burka-Verbot

Paris - In Frankreich schlägt die Debatte um ein Burka-Verbot weiter hohe Wellen. Einwanderungsminister Eric Besson hat sich nach anfänglichem Zögern für ein gesetzliches Verbot des Ganzkörperschleiers eingesetzt. Dieser sei „nicht mit den Werten der Republik vereinbar“, sagte er nach einem Bericht der Zeitung „Le Figaro“. Er widerspreche insbesondere dem Grundsatz der Gleichheit von Frauen und Männern. dpa

VENEZUELA

Russischer  Milliardenkredit

Caracas - Russland hat Venezuela einen Milliardenkredit zum Kauf von russischen Panzern und Luftabwehrsystemen bewilligt. Von den 2,2 Milliarden Dollar werde Venezuela 92 Panzer des Typs T-72, mehrere Raketenabwehrsysteme sowie den Mehrfach-Raketenwerfer Smerch kaufen, kündigte Präsident Hugo Chávez am Sonntag an. Die neue Abwehr solle die Förderanlagen seines Landes besser vor Luftangriffen schützen. AFP

UN

Amano wird Chef der Atombehörde

Wien - Der Japaner Yukiya Amano ist am Montag zum Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO gewählt worden. Die Generalkonferenz der UN-Behörde bestimmte den 62-Jährigen zum Nachfolger von Generaldirektor Mohammed al Baradei, der 2005 den Friedensnobelpreis bekommen hatte. In seiner Antrittsrede betonte Amano, dass die IAEO ein Gleichgewicht zwischen dem Kampf gegen nukleare Aufrüstung und der Förderung der friedlichen Nutzung der Atomenergie finden müsse. dpa

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