Politik : NACHRICHTEN

USA drohen Kenia mit Sanktionen

Nairobi - Die USA wollen die Regierung in Kenia mit der Androhung von Sanktionen zur schnelleren Umsetzung von Reformen zwingen. Washington werde Kenias führenden Politikern die Einreise in die USA verbieten, wenn diese sich nicht für politische Reformen in dem ostafrikanischen Land und ein Ende der Gewalt gegen Regierungsgegner einsetzten, sagte der US-Botschafter in Nairobi, Michael Ranneberger. 15 Politiker hätten einen entsprechenden Brief erhalten. Namen wurden nicht genannt. Die Fortschritte bei der Bekämpfung von Korruption, bei der Verfassungsreform sowie bei der Achtung von Recht und Gesetz seien unzureichend, kritisierte Ranneberger. Washington werde jeden Vorschlag genau prüfen, bei dem es um eine finanzielle Unterstützung Kenias durch internationale Institutionen gehe. AFP

Hillary Clinton will mit Birma reden

Rangun - Die birmanische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi hat das Zugehen der US-Regierung auf die Militärführung ihres Landes begrüßt. Suu Kyi sei der Meinung, dass direkte Kontakte gut seien, sagte ihr Anwalt Nyan Win nach einem Treffen mit seiner unter Hausarrest stehenden Mandantin. Allerdings müsse Washington nach Suu Kyis Meinung nicht nur mit der Militärjunta, sondern auch mit der Opposition sprechen. US-Außenministerin Hillary Clinton hatte am Mittwoch angekündigt, den Dialog mit den Machthabern in Birma zu suchen. Die Sanktionen gegen das asiatische Land blieben aber bestehen. Die USA versuchen Birma seit Jahren zur Demokratisierung zu zwingen und fordern insbesondere die Freilassung von Suu Kyi. Die frühere US-Regierung unter George W. Bush setzte dabei voll auf Sanktionen. AFP

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