Politik : NACHRICHTEN

DEUTSCHLAND

80 militante Islamisten nach Ausbildung zurück in Deutschland

Berlin - Immer mehr Islamisten aus Deutschland lassen sich in Terrorcamps der Al Qaida paramilitärisch ausbilden und kehren danach in die Bundesrepublik zurück. Nach Informationen des Bundeskriminalamts (BKA) haben insgesamt rund 180 Islamisten aus Deutschland ein entsprechendes Training absolviert oder planen es. Knapp die Hälfte dieser „Personen mit Deutschlandbezug“, nämlich rund 80, sind nach diesen Informationen wieder zurück in der Bundesrepublik, wie ein BKA-Sprecher sagte. Ob und wie diese Personen von der Polizei überwacht werden, wollte der Sprecher nicht sagen. Auch zwei Hamburger Islamisten, die im März vermutlich mit dem Endziel Pakistan aufgebrochen sein sollen, sind nach einem Bericht der ARD-Sendung „Report Mainz“ inzwischen wieder zurück in Deutschland. AP

NORDKOREA

Pjöngjang zu Verzicht auf Atomwaffen bereit?

Seoul/Pjöngjang/Peking - Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao hat bei seinem Besuch in Nordkorea die bilateralen Beziehungen mit Pjöngjang als bedeutsam für den Frieden in der Region gelobt. Nordkoreas Staatschef Kim Jong Il nannte die Beziehungen demnach einen „gemeinsamen Schatz“ der Chinesen und Nordkoreaner. In ersten Gesprächen zwischen Wen und Kim am Sonntag bekräftigte Nordkorea laut staatlichen nordkoreanischen Medien die Bereitschaft zu Verhandlungen über sein Atomprogramm, das zuletzt auch die Beziehung zwischen Peking und Pjöngjang belastet hatte. Möglicherweise werde Kim seine Bereitschaft zu einem Atomwaffenverzicht bekunden, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf diplomatische Kreise in Peking. AFP/dpa

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