Politik : NACHRICHTEN

TÜRKEI

Erdogan stellt nach Abkommen mit Armenien neue Bedingungen

Ankara - Einen Tag nach der Unterzeichnung eines Abkommens, das die Beziehungen zwischen der Türkei und Armenien normalisieren soll, hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan neue Hürden aufgebaut. Eine Öffnung der Grenze zu Armenien, die in dem Abkommen vorgesehen ist, sei an Fortschritte bei einer Lösung des Konflikts um die Kaukasusenklave Berg-Karabach geknüpft, sagte Erdogan am Sonntag. Wenn Armenien sich nicht aus dem besetzten Gebiet zurückziehe, könne die Türkei in der Frage der Grenzöffnung „keine positive Haltung haben“. AFP

USA

Obama verspricht Schwulen mehr Rechte

Washington - US-Präsident Barack Obama hat Schwulen und Lesben in den USA erneut mehr Rechte versprochen. In einer Rede vor der größten Bürgerrechtsorganisation von Homosexuellen des Landes bekräftigte Obama seine Wahlkampfzusage, nach der Schwule und Lesben im Militär ihre sexuelle Neigung künftig offenbaren dürfen. dpa

AFGHANISTAN

UN sprechen erstmals von „bedeutendem“ Wahlbetrug

Kabul - Zwei Monate nach der Präsidentenwahl in Afghanistan haben die UN erstmals einen größer angelegten Wahlbetrug eingeräumt. Der UN-Sondergesandte in dem Land, der Norweger Kai Eide, sprach am Sonntag in Kabul von einem „bedeutenden“ und weitreichenden Betrug, dessen genaues Ausmaß untersucht werde. Unregelmäßigkeiten habe es in einer Reihe von Wahllokalen im Süden und im Südosten des Landes gegeben, „jedoch nicht nur dort“. AFP

NORDIRLAND

Radikale Splittergruppe INLA schwört bewaffnetem Kampf ab

Dublin - Die radikale nordirische Splittergruppe INLA hat der Gewalt abgeschworen. Die Irisch-Nationale Befreiungsarmee wolle den bewaffneten Kampf beenden und ihre Ziele künftig mit friedlichen Mitteln erreichen, erklärte am Sonntag in Dublin der politische Arm der Gruppe. Die Erklärung erfolgte nahezu zeitgleich mit einem Besuch von US-Außenministerin Hillary Clinton, die den stockenden Friedensprozess anschieben wollte. AFP

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