Politik : NACHRICHTEN

AFGHANISTAN

Mehr als 130 Aufständische

bei Nato-Offensive getötet

Kabul - Bei Kämpfen im Norden von Afghanistan sind nach Nato-Angaben mindestens 130 Aufständische getötet worden. An dem Einsatz in der Provinz Kundus waren laut dem Verteidigungsbündnis rund 700 afghanische und etwa 50 internationale Soldaten beteiligt. Mindestens acht Kommandeure der Taliban seien bei den Kämpfen in den vergangenen sechs Tagen getötet worden, teilte die Nato am Montag mit. Deutsche Soldaten waren nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Berlin nicht an dem Einsatz beteiligt. Die Provinz Kundus an der Grenze zu Tadschikistan gehört zum Haupteinsatzgebiet der Bundeswehr in Afghanistan. AP

IRAN

Festgehaltene US-Touristen

wegen Spionage angeklagt

Teheran/Berlin - Drei seit Monaten im Iran in Gewahrsam sitzende US-Touristen sind wegen Spionage angeklagt worden. Den drei Ende Juli im Grenzgebiet zwischen dem Iran und dem Irak festgenommenen US-Bürgern werde Spionage vorgeworfen, die Ermittlungen gegen sie dauerten an, zitierte die Nachrichtenagentur Irna am Montag den Teheraner Generalstaatsanwalt Abbas Dschafari Dolatabadi. AFP

CHINA

Erste Hinrichtungen nach Unruhen im Nordwesten des Landes

Peking - Erstmals nach den blutigen Unruhen in Nordwestchina vor knapp vier Monaten sind jetzt neun uigurische Teilnehmer hingerichtet worden. Die Todesurteile seien vollstreckt worden, nachdem das Oberste Gericht sie bestätigt habe, berichtete am Montag die chinesische Nachrichtenagentur China News Service. Die Todesurteile gegen Teilnehmer an den Unruhen im Juli mit rund 200 Toten waren meist wegen Mordes, Brandstiftung und anderer Verbrechen verhängt worden. Die in München ansässige Exilorganisation der muslimischen Minderheit, der Weltkongress der Uiguren, verurteilte die Hinrichtungen, die bereits am vergangenen Mittwoch erfolgt seien. dpa

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