Politik : NACHRICHTEN

Bisky hält langfristig Fusion

von Linken und SPD für möglich

Berlin - Linkspartei-Chef Lothar Bisky hält langfristig einen Zusammenschluss von Linken und SPD für möglich. „Das ist vielleicht ein Projekt der nächsten Generation“, sagte er dem „Spiegel“. Kurzfristig sei es nicht möglich, da die Geschichte zu viele Narben hinterlassen habe. „Aber die Jüngeren sind vernünftig genug, die werden sagen: Lasst die Alten doch dackeln, wir machen unser Zeug. Das finde ich auch in Ordnung.“ Er habe sich auch nicht über die Niederlage der SPD bei der Bundestagswahl gefreut, sagte Bisky. „Eine schwache Linke ist eine schwache Linke, auch mit einer starken Partei Die Linke.“ Der Bruderkrieg zwischen Linken und SPD habe nichts gebracht. Er habe von Anfang an für ein vernünftiges Verhältnis zur SPD gekämpft, betonte Bisky. rtr

Mitglieder der Pauli-Partei

fordern Verbot der Freien Union

München - Die als CSU-Rebellin bekannt gewordene bayerische Politikerin Gabriele Pauli muss um den Fortbestand ihrer Partei Freie Union bangen. Nach dem Rücktritt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden Josef Brunner wenden sich auch andere von ihr ab. Zusammen mit weiteren Parteimitgliedern fordere Brunner in einem Brief an Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sogar das Verbot der eigenen Gruppierung, berichtete der „Spiegel“. Die Satzung der Partei sei in mehreren Punkten verfassungswidrig. Sie verstoße gegen das Grundgesetz und das Parteiengesetz. Pauli wies die Vorwürfe zurück. Brunner, Heike Seise, Peter Frühwald sowie der Bundesschriftführer Daniel Schreiner stuften die Freie Union in dem Schreiben als „verfassungsfeindliche Partei“ ein, gegen die der Minister vorgehen müsseFREIE UNION]. dpa

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